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Theologische Beiträge

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  • Worthaus – Universitätstheologie für Evangelikale?

    Worthaus nennt sich eine Initiative evangelischer Theologen, die mit Vorträgen auf evangelikalen Veranstaltungen und im Internet (worthaus.org) auf sich aufmerksam macht. Ihr Ziel ist es, universitäre Theologie populär zu machen – auch unter Evangelikalen. Dazu will man vorurteilsfrei und bibeltreu sein. Tatsächlich aber ist man subjektiv und bibelkritisch. Die Analyse der Worthaus-Vorträge zeigt: Die evangelikale Bewegung steht vor einer grundlegenden Entscheidung, wenn sie nicht in den Abwärtsstrudel der liberalen Kirchen mit hineingezogen werden möchte.

    von Dr. Markus Till
  • Bibelkritik biblisch begründen? Biblische Bilder als Rechtfertigung

    Besonders bei Vertretern einer gemäßigten Bibelkritik sind biblische Bilder beliebt, wenn es darum geht, Bibelkritik zu rechtfertigen. Die Fehler der Bibel seien wie „Unkraut unter dem Weizen“. Die Bibel habe eine Niedrigkeitsgestalt wie Jesus Christus und das Kreuzesgeschehen lasse auf Fehler schließen. Anderen ist sie den Lumpen vergleichbar, mit denen Jeremia aus dem Brunnen gezogen wurde. Diese und weitere Vergleiche lassen sich aber nicht aufrecht erhalten, wenn man die Bedeutung der Bilder in der Bibel genauer untersucht und in Beziehung setzt zu den eindeutigen Aussagen, die die Bibel über ihre eigene Qualität macht.

    von Jethro Lamprecht
  • Martin Bucer, die Täufer in Nordhessen und die Konfirmation

    Mit der Ziegenhainer Zuchtordnung wurde vor 475 Jahren die Konfirmation in die Evangelische Kirche eingeführt. Der Ort, die Geschichte und die besondere Rolle der Täufer sind vielen unbekannt. Der Straßburger Reformator Martin Bucer wurde durch seine Gespräche mit ihnen für Hessen zu einem wegweisenden Berater.

    von Thomas Jeising
  • „…und sie bewegt sich doch!“ Galileo Galilei – ein Held?

    Galileo Galilei gilt vielen als Märtyrer, der von der römischen Kirche dafür verfolgt wurde, dass er die Wahrheit über das Weltall verbreitete. Ein genauer Blick zeigt allerdings, dass es so einfach nicht ist, denn er stand auf der Gehaltsliste der Kirche, starb nicht etwa in einem Kerker und hat ein pompöses Grabmal in einer katholischen Kirche. Wie es zu dem heutigen Bild von ihm kam und warum es anders war.

    von Dr. Gottfried Herrmann
  • Jesus der ewige Gott

    Für die meisten Christen gehören die Trinität und damit die Gottheit von Jesus Christus zum selbstverständlichen Glaubensinhalt. Diese ist heute jedoch auch im Umfeld christlicher Kirchen bei weitem nicht mehr unumstritten.1 Ein Beitrag zur Klärung der Frage nach der Gottheit von Jesus Christus soll in folgendem Aufsatz unternommen werden. Dabei handelt es sich nicht um […]

    von Michael Kotsch
  • Gerechtfertigt, aber wovon? Sünde und Erlösung im Römerbrief: eine Anfrage an die „Neue Paulusperspektive“

    Rechtfertigung besagt, dass mir durch den Glauben an Jesus Christus die Sünden vergeben sind, dass ich mit Gott versöhnt bin und die Sünde kein Verfügungsrecht mehr hat. Die sogenannte Neue Paulusperspektive versucht das neu zu deuten, um den Fokus des Evangeliums von der Seite des "befreit wovon" zum "befreit wozu" zu verschieben. Eine Antwort darauf muss aus dem genauen Bibelstudium erfolgen.

    von Dr. Jacob Thiessen
  • Das Thomasevangelium – Warum diese Schrift nicht im Neuen Testament enthalten ist

    Das Thomasevangelium halten manche für das wahre Evangelium und ziehen es den biblischen Evangelien vor. Immer wieder wird auch behauptet, die alte Kirche habe diese Schrift unterdrückt, weil sie wichtige Lehren von Jesus, die ihr nicht passten, verschwinden lassen wollte. Dieses Evangelium beweise, dass auch andere Schriften, die 1945 in Nag Hammadi gefunden wurden, eigentlich in die Bibel gehörten. Tatsächlich enthält die Schrift, soweit die 114 Einzelsätze ohne Zusammenhang verstanden werden können, gnostische Gedanken, wie die Göttlichkeit des Menschen und Rettung durch Erkenntnis.

    von Karl-Heinz Vanheiden
  • Aus Glauben allein? Und was ist mit den guten Taten?

    Die Reformatoren mussten sich dafür rechtfertigen, dass sie lehrten, man werde allein aus Glauben gerecht und vor Gott angenommen. Können evangelische Christen dann leben, wie sie wollen, weil ihnen von Gott doch alles vergeben wird? Luther hatte große Zuversicht in die Kraft des Glaubens an Christus. Er werde auch gute Taten hervorbringen.

    von Thomas Jeising
  • Verdreht, entstellt, geirrt? Wird das AT von den Autoren des Neuen Testaments falsch zitiert?

    Rund 10% des NT sind Zitate oder Bezüge auf das Alte Testament. Wie aber gehen die Autoren bei der Verwendung des AT vor? Entstellen sie die Aussagen oder deuten sie willkürlich in ihre Richtung? Eine genaue Untersuchung zeigt, dass die neutestamentlichen Autoren das AT als ihre Heilige Schrift lesen und im gemeinten Sinn auf die Erfüllung in Jesus Christus deuten.

    von Ansgar N. Przesang
  • Reformen ja – Reformation nein

    Schon vor der Reformation hatte eine Bewegung mit viel Kritik an der römischen Kirche auf sich aufmerksam gemacht. Ihr ging es allerdings vor allem um eine Förderung der Bildung und der Wissenschaften. Viele gebildete Männer, die später Luthers Mitarbeiter wurden, wie Spalatin, Melanchthon, Karlstadt, Jonas und andere, waren auch Mitglieder in Humanistenkreisen, die die Kenntnis der alten Sprachen und der Schriften der klassischen Dichter und Philosophen förderten. An der Einschätzung der menschlichen Möglichkeiten bei seiner Errettung trennten sich letztlich die Wege von Reformation und Humanisten.

    von Thomas Jeising
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