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Kultur und Gesellschaft

  • Wie steht es um den Glauben?

    Regelmäßige Untersuchungen zum Denken in Glaubensfragen zeigen in den USA deutliche Entwicklungen an. So verbreitet sich die Ansicht, dass alle Religionen gleichermaßen zu Gott führen, und das sogar unter Evangelikalen. Die Bindung an eine örtliche Gemeinde nimmt auch dort stark ab, was auch von vielen nicht als Problem gesehen wird. Die Reaktion darauf sollten nicht Klagen sein, sondern das Bewusstsein, wie wichtig biblische Lehre und Jüngerschaft ist.

    von Thomas Brewer und Thomas Jeising
  • Warum christlicher Glaube keine Religion ist und Wissenschaft nicht als Ersatzreligion taugt

    Wir beobachten, wie parallel zum Zurückdrängen des christlichen Glaubens in der Gesellschaft, Ideologien religiöse Züge annehmen und andere Religionen Achtung finden, obwohl sie offensichtlich kritische Elemente enthalten. Die Antwort des Glaubens sollte aber nicht die Betonung des Christentums als Religion sein. Wir sollten einerseits zeigen, dass alle Ersatzreligionen nicht leisten, was sie versprechen und andererseits deutlich machen, dass der Glaube an Christus keine Religion ist.

    von Thomas Jeising
  • Kulturelle Aneignung – eine neue „Sünde“?

    Was vor einiger Zeit als Offenheit für fremde Kulturen angesehen wurde oder sogar als Dienst, bestimmte Elemente fremder Kultur bekannt zu machen, gilt seit kurzem unter dem Stichwort „kulturelle Aneignung“ als eine Missachtung anderer Kulturen. Dass es dabei recht willkürlich zugeht, ist nur eine Seite des Problems. Viele erkennen nicht, dass sie mit dem Wunsch, die Identität von fremden Völkern zu bewahren, auch eine Form von Nationalismus fördern. Sie stehen auf fragwürdigen Fundamenten wie einem biologistischen Verständnis von Volk. Der christliche Glaube zeigt dagegen einen Weg, die Schönheit der Verschiedenheit zu achten, und zugleich die Einheit auf der Ebene der Zugehörigkeit zur Familie Gottes zu fördern.

    von Michael Kotsch
  • Wenn Nicht-Gläubige den Wert des christlichen Glaubens entdecken

    Viele Christen sind leise geworden, wenn es um die Schönheit ihres Glaubens geht. Sie empfinden sich in der Defensive und sind manchmal ängstlich, ihnen könnten die Argumente für den Glauben an Christus ausgehen. Dagegen gibt es in den vergangenen Jahren erstaunliche Fürsprecher für das Christentum. Es sind nicht selten sogar frühere Gegner, die jetzt darüber erschrecken, was an die Stelle des christlichen Glaubens tritt, wenn er an Raum in der Gesellschaft verliert: Es sind religiöse oder doch religiös gefärbte Ideologien, die viel Schaden anrichten.

    von Thomas Jeising
  • Ein neues Jahr beginnt

    Der Jahresbeginn ist ziemlich willkürlich festgelegt und auch in verschiedenen Kulturen anders. Die Zählung des Kalenders nach der Geburt von Christus, dem Retter für die Welt, hat sich aber weithin durchgesetzt. Das soll uns daran erinnern, dass Christus auch im Kalender unseres Lebens die Mitte sein soll, nach der sich alles richtet.

    von Thomas Jeising
  • Sieg der Propaganda?

    Wie konnte es nur dahin kommen, dass es selbst unter vielen Christen normal geworden ist, zu glau­ben, dass Gottes Wort voller Fehler und Wider­­sprüche ist, während der, der für die Irrtumslosigkeit der Bibel ein­tritt, als gefährlicher Dummkopf gilt, der wahr­scheinlich auch seine Kinder verprügelt? Wie konnte es normal werden, dass ein Wissen­schaftler unglaubwürdig wird, wenn […]

    von Thomas Jeising
  • Herausforderung sexualisierte Kultur

    Unsere Kultur und Gesellschaft ist von bestimmten Narrativen in Hinsicht auf die menschliche Sexualität durchzogen, die kaum noch hinterfragt werden. Sie werden für die jüngeren Generationen die Luft, die sie andauernd atmen. Auch wenn mit der zweiten sexuellen Revolution der letzten Jahre große Versprechen von Freiheit und Glück verbunden sind, hat sie doch hauptsächlich verletzte und verwirrte Menschen zurückgelassen. Als Christen haben wir eine Verantwortung, das sexualisierte Denken zu verstehen, seine Lügen zu entlarven und mutig einen Gegenentwurf anzubieten. Dazu brauchen wir die Botschaft der Bibel zu Sexualität, Geschlechtlichkeit und Ehe mit ihren gesunden Geboten und Prinzipien.

    von Walt Mueller
  • Die bösen Folgen der Herrschaft der Lüge … und warum Christen sich davon nicht entmutigen lassen

    Wenn sich die Lüge in der Gesellschaft ausbreitet, dann geht dadurch nicht die Wahrheit unter. Sie kann auch unter einem Gespinst an Täuschungen weiterbestehen und wird wieder herauskommen. Was aber passiert ist, dass der Mensch Vertrauen verliert. Er wird nun auch hinter der Wahrheit die Lüge vermuten und meinen, dass man sich auf niemand mehr verlassen kann. Das ist eine teuflische Strategie, die auch das Vertrauen auf Gott betrifft.

    von Thomas Jeising
  • Prinzipien einer christlichen Weltsicht

    Auch wenn die Bibel selbst keine verbindliche Weltanschauung darlegt, so gehen aus ihr doch einige Grundentscheidungen hervor, die eine Weltsicht prägen. Je stärker eine durch die Bibel geprägte christliche Weltsicht zurückgedrängt wird, desto mehr erkennen auch säkulare Denker, wie einflussreich und positiv ein christliches Weltbild ist. Christen selbst sollten sich dessen deutlicher bewusst sein und wichtige Eckpunkte keinesfalls leichtfertig aufgeben.

    von Gene Edward Veith
  • Ein Recht auf Abtreibung?

    In Deutschland war es nach der Neufassung des Paragraphen 218 lange relativ ruhig um das Thema „Abtreibung“. Die Gesellschaft schien irgendwie damit befriedet zu sein, dass Abtrei­bung falsch und strafbar sein muss, dass man sie aber unter gewissen Voraussetzungen (Fristen, Beratung, glaubhafte Gründe) nicht bestrafen würde. Die gemeldeten Abtreibungszahlen sanken, wenn es auch zuletzt immer noch jährlich um die 100.000 Kinder waren, deren Leben ausgelöscht wurde, ehe es richtig begann. Der Streit um die Aufhebung des Werbeverbots, das für eine Straftat selbstverständlich erscheint, hat die Diskussion neu aufleben lassen. Viele haben bisher kaum wahrgenommen, dass in den USA die Frage nach einem Recht auf Abtreibung seit mehr als 50 Jahren die Gesellschaft spaltet. Nachdem 2022 ein sehr liberales Urteil aus dem Jahr 1973 aufgehoben wurde, flammte der Streit heftig auf.

    von Michael Kotsch
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