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Wir haben uns angewöhnt, unser Leben und die Welt so anzusehen, als ob es keinen Gott gäbe. Das ist ein Ergebnis des Säkularismus, der Gott auf das fromme Leben begrenzt, aber vergisst, dass er in allen Lebensäußerungen gegenwärtig ist. Wenn wir „in IHM leben, weben und sind“ (Apg 17,28), dann sind unsere Beziehungen zu uns selbst, zum Nächsten, zu Familie und Volk oder zur Umwelt nicht ohne unsere Beziehung zu Gott richtig zu begreifen oder zu leben. Wir können aber unser Bewusstsein für diese Tatsache wieder schärfen und so zu einem Leben kommen, in dem wir alles, was wir mit Worten oder Werken tun, im Namen des Herrn Jesus tun und Gott dabei dankbar sind (Kol 3,17).
von Dr. Hanniel Strebel
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Die durch die Reformation ausgelöste Erweckung als Hinwendung zum Wort Gottes, erfordert auch eine Erneuerung in der Organisation der Gemeinden. In der hessischen Reformation wird das ein besonderer Diskussion auch zwischen Luther und dem hessischen Landgrafen
von Thomas Jeising
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Die Zeitschrift des Bibelbundes erscheint im 125. Jahrgang – mit einer Unterbrechung während und nach dem 2. Weltkrieg. Sie stand, auch wenn sie sich mit den Jahren verändert hat, immer unverändert für die Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit der Bibel. Das war sowohl ein Kampf im Inneren, trotz mancher offenen Fragen oder auch scheinbarer Widersprüche an der Überzeugung festzuhalten. Es war aber vor allem ein Kampf für den Glauben an das Evangelium, das die Mitte der Bibel ist. Das Misstrauen gegen Gottes Wort greift nämlich immer den rettenden Glauben an Christus an. Deswegen sollte die Zeitschrift nicht die Bibel verteidigen, sondern ihre Glaubwürdigkeit bezeugen zur Stärkung des Glaubens.
von Thomas Jeising
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Durch den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus kann sich für den Christen sein Blick auf das eigene Sterben erheblich verändern. Er wird den Tod immer als Feind des Lebens ansehen, aber er wird sich nicht von der Angst vor dem Tod die Lebensfreude nehmen lassen.
von Dr. Tom Ascol
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Es ist zu beobachten, dass manche Christen weniger Wichtiges für unwichtig erklären. Sie betonen das Wichtigste mit Recht: die Liebe zu Gott und zum Nächsten. Aber ohne das Zweit-Wichtige und Dritt-Wichtige kennen wir die Bedeutung des Wichtigsten im Glauben auch nicht richtig. Auch wenn die Erlösung durch das Sterben von Jesus am Kreuz am wichtigsten ist, ist doch seine Menschwerdung und sein Kommen als Kind mit all den Begleitumständen nicht unwichtig.
von Thomas Jeising
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Mit der Bibel hat uns Gott seine Botschaft von der Schöpfung und Erlösung in einem Buch aus 66 Büchern gegeben. Damit wir Gottes Willen richtig daraus entnehmen können, hat Gott einen Zusammenhang hergestellt, in dem alle seine Aussagen stehen. Wie wichtig dieser Zusammenhang für das richtige Verständnis und damit die Auslegung ist, kann uns am Buch der Sprüche deutlich werden. Hier gibt es die meisten unverständlichen oder schwer verständlichen Verse, weil nur selten mehrere Verse einen Zusammenhang bilden. Aber das ist für die ganze Bibel betrachtet ganz anders. Allerdings müssen wir für unsere Auslegung jeder biblischen Aussage, den Zusammenhang auch genau beachten, in dem sie steht. Er bestimmt, wie Gott es gemeint hat.
von Thomas Jeising
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Am Anfang seines Evangeliums macht Lukas gleich deutlich, wie wichtig ihm die glaubwürdige und zuverlässige Geschichtserzählung ist. Für ihn hängt daran, dass wir dem Bericht von der Rettung durch Jesus Christus glauben können. Lukas beschließt unter der Leitung von Gottes Geist, die enge Verknüpfung des Kommens und Wirkens von Jesus mit der Zeitgeschichte zu unterstreichen. Das wirft auch ein Licht auf das Wesen des christlichen Glaubens.
von Thomas Jeising
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Auch innerhalb der evangelikalen Bewegung wird die Akzeptanz für homosexuelle Lebensweise immer stärker. Dabei wird gemäß dem Anspruch der Bewegung, dass das Leben bibelgemäß gestaltet sein muss, eine bestimmte Auslegung der entsprechenden Bibelstellen vorgenommen, die dazu führt, dass diese nur eine falsche Homosexualität ablehnen, diese aber nicht insgesamt. Nachdem es anfangs der gesellschaftlich wachsenden Akzeptanz der Homosexualität noch Widerstand von vielen konservativen Christen der evangelikalen Bewegung gab, ist auch hier ein schneller und weitreichender Umbruch eingetreten. Wer an der biblischen Ethik festhält, sollte das mit Klarheit in den Argumenten und großer Barmherzigkeit gegenüber den Betroffenen tun.
von Ron Kubsch
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Das sogenannte hörende Gebet scheint ein Weg zu sein, um aktuell und persönlich Botschaften Gottes für das eigene Leben zu bekommen. Man kann sich dabei scheinbar den Weg des Studiums von Gottes Wort in der Bibel und die anstrengenden Fragen sparen, wie man Gott in seinem Leben gehorsam sein kann. Einige Christen und manche Gemeinden bieten sogar online eine solche Art von Wegweisung an. Sie lehnen aber eine echte christliche Beratung oft ab und wollen auch keine Verantwortung für die Botschaften übernehmen, die doch angeblich direkt von Gott stammen. Manche Praktiken erinnern eher an Magie, Wahrsagerei und Esoterik als an die Art und Weise, wie uns die Bibel schildert, dass Gott redet. Ein direktes Reden Gottes ist dabei immer seiner Entscheidung vorbehalten und die Ausnahme im christlichen Leben.
von Michael Kotsch
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Bibelverse und Abschnitte müssen immer im Zusammenhang ausgelegt werden. Das ist eigentlich schon durch die Funktion der Sprache selbstverständlich. Aber immer wieder missachten willkürliche Auslegungen, was im Zusammenhang der Sätze, des biblischen Buches und der ganzen Bibel steht.
von Dr. Mark E. Ross