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  • Die Gefahren der Technologie: Richtiger Umgang statt Technikfeindlichkeit

    Sie kennen das Szenario. Der Bildschirm ihres Smartphones zeigt diese fantastische Bibel-App an. Die App, die die gesamte Bibel nach einem seltenen Wort durchsuchen und das Ergebnis nach zwei Sekunden anzeigen kann, für das ein Christ vor 100 Jahren Stunden gebraucht hätte. Du kannst eine riesige Bibliothek aller erreichbaren christlichen Klassiker mit einem Fingerwischen haben. […]

    von Joe Holland
  • Ökologie und Bibel: Beobachtungen in der aktuellen Herausforderung

    Die ökologische Bewegung hat mit ihren Forderungen und ihrem Auftreten religiöse Züge angenommen. Das wird inzwischen von vielen erkannt. Andererseits sind immer wieder vordergründige Naturschutzanliegen mit einer politisch-ideologischen Agenda verbunden. Trotzdem sollten Christen in der Bibel erkennen, dass die Natur als Schöpfung Gottes dem Menschen in Verantwortung anvertraut wurde. Er darf sie für seine Zwecke nutzen, aber sie auch nicht in Habgier ausbeuten oder sinnlos zerstören. Gerade der Mensch, der die Natur nicht vergötzt, ist in der Lage, als Verwalter der Schöpfung auch zu ihrem Guten zu wirken, ohne sich mit einem Anspruch zu überfordern, der nur Gott selbst als Bewahrer zusteht.

    von Michael Kotsch
  • Wie Christen protestieren

    Christen können sich als Bürger eines Staates natürlich auch politisch einsetzen, wenn sie dabei die Gesetze des Staates achten. Allerdings sind sie in gewisser Weise auch dann "politisch" tätig, wenn sie als Christen leben. Das besteht allerdings nicht in Protest oder Widerstand gegen den ungerechten Staat, sondern im Zeugnis für die Wahrheit Gottes und im Dienst an den Schwachen und Leidenden.

    von Thomas Jeising
  • Die verzimmerte Moderne

    Der Theologieprofessor Siegfried Zimmer will konservative Christen über die Moderne aufklären. Dabei zeigt er allerdings, dass er selbst das Wesen der Moderne kaum verstanden hat. Ankommen in der Moderne hieße für ihn, sich nur noch von Vernunft und Erfahrung leiten zu lassen. Zeitübergreifende biblische Normen sollen keine Geltung mehr haben, sondern kategorisch untergeordnet werden. Dieser Weg ist aber weder sinnvoll noch von der Moderne wirklich gefordert.

    von Holger Lahayne
  • Biblische Archäologie im Gespräch mit dem Zweifler

    Archäologische Funde können die Richtigkeit der Bibel zwar nicht beweisen, aber sie unterstützen doch ihre Glaubwürdigkeit. Das ist jedenfalls das Ergebnis zahlreicher Funde der letzten Jahre. Deswegen können sie auch dann einen Dienst für das Gespräch mit Nichtglaubenden haben, wenn diese die Bibel für fehlerhaft halten oder denken, dass sie nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Die geschichtliche Dimension des Evangeliums wird mit dem Verweis auf die Geschehnisse in Raum und Zeit unterstrichen.

    von Keith A. Mathison
  • Lernende in Sachen Demut

    Wir leben in einer Zeit, die nicht nur vom Hochmut geprägt ist. Es wird auch versucht, Menschen systematisch zum Hochmut zu erziehen. In diesem Zu­sammenhang wird sogar vor bestimmten Elementen des christlichen Glaubens gewarnt. Insbesondere die Botschaft, dass der Mensch Sünder sei und ohne Gnade und Vergebung keine Rettung möglich ist, soll dazu führen, den […]

    von Thomas Jeising
  • Das Kreuz mit dem Kreuz

    Der englische Theologe Norman Thomas Wright hat in den letzten Jahren einen großen Einfluss in evangelikalen Gemeinden gewonnen. Er vertritt die sogenannte Neue Paulusperspektive, nach der die reformatorische Rechtfertigungslehre ein Irrtum ist, weil es Jesus und Paulus nicht eigentlich um die Vergebung der Schuld, sondern um die Aufrichtung eines neuen Königreichs ging. Das Evangelium müsse deswegen heißen „Jesus ist der Herr und König“ und erst in zweiter Linie „Jesus starb für unsere Sünden“. Ganz in diesem Sinn versucht Wright nun auch das Kreuz zu deuten. Warum dieser Versuch als gescheitert angesehen werden muss, zeigt der folgende Beitrag.

    von Thomas Jeising
  • Mit dem Kopf durch die Wand?

    In einer Testzeitung fielen mir kürzlich gleich zwei Artikel ins Auge. In einem ging es um Katzenfutter. Am Rande wurde diskutiert, ob Katzen auch vegetarisch ernährt werden können, obwohl sie doch Fleischfresser sind. Die eindeutige Antwort lautete „Ja“. Eigentlich nicht verwunderlich, dachte ich, berichtet doch die Bibel davon, dass die Nahrung der Tiere ursprünglich vegetarisch […]

    von Thomas Jeising
  • Die Linie der Verzweiflung und die Antwort der Christen

    Bereits 1976 veröffentlichte Francis Schaeffer, der eine christliche Lebensgemeinschaft in der Schweiz leitete, ein Buch mit dem Titel „Wie sollen wir denn leben?” Darin zeichnete er den Weg der westlichen Kultur vom römischen Reich bis in die Moderne nach und fragt beständig nach der Rolle des christlichen Glaubens und der Christen. Die Gesellschaft, in der […]

    von Thomas Jeising
  • Schöne Unterschiedlichkeit – Die (gesamtbiblische) Komplementarität von Mann und Frau

    In der Rubrik „Zur Diskussion gestellt“ veröffentlichen wir Artikel, bei denen uns bewusst ist, dass nicht alle Christen, die bibeltreu sein wollen, die Ergebnisse teilen. Die folgenden Überlegungen nehmen aber eine wichtige biblische Beobachtung auf, die hilfreich mit dem Begriff „Komplementarität“ beschrieben wird. Damit versucht der Autor, zu erklären, warum die offensichtliche Unterschiedlichkeit, die die Bibel bei den Aufgaben für Männer und Frauen in Familie und Gemeinde macht, keine Ungerechtigkeit darstellt. Es liegt darin keine Benachteiligung oder Diskriminierung. In der Bibel ist es nicht so, dass – wie es mit dem Begriff „Alterität“ beschrieben wird – die eigene unabhängige Identität aus der Andersartigkeit begründet wird, sondern wir sind, wer wir sind im Zueiander, gemeinsam und durch Liebe.

    von Andrew Wilson
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