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Viele Christen sind leise geworden, wenn es um die Schönheit ihres Glaubens geht. Sie empfinden sich in der Defensive und sind manchmal ängstlich, ihnen könnten die Argumente für den Glauben an Christus ausgehen. Dagegen gibt es in den vergangenen Jahren erstaunliche Fürsprecher für das Christentum. Es sind nicht selten sogar frühere Gegner, die jetzt darüber erschrecken, was an die Stelle des christlichen Glaubens tritt, wenn er an Raum in der Gesellschaft verliert: Es sind religiöse oder doch religiös gefärbte Ideologien, die viel Schaden anrichten.
von Thomas Jeising
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Eine Forschungsgruppe hat von 2022-2025 untersucht, wie es sein konnte, dass der christliche Glaube sich so schnell und nachhaltig ausgebreitet hat. Die Wissenschaftler sind sich einig, dass die Christen weder geschickt waren noch eine für die Menschen attraktive Botschaft hatten. Es bleibt ihnen nach intensivem Forschen ein Rätsel, wie aus einem Handwerker aus Israel ein Heiland und Retter für Menschen aus vielen Völkern werden konnte. Die Antwort der Bibel ist klar: nach menschlichen Maßstäben hat der Glaube an Christus kein Erfolgsrezept. Es ist die Kraft des auferstandenen Jesus selbst, die im Bau seiner Gemeinde wirkt.
von Thomas Jeising
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Die Zeitschrift des Bibelbundes erscheint im 125. Jahrgang – mit einer Unterbrechung während und nach dem 2. Weltkrieg. Sie stand, auch wenn sie sich mit den Jahren verändert hat, immer unverändert für die Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit der Bibel. Das war sowohl ein Kampf im Inneren, trotz mancher offenen Fragen oder auch scheinbarer Widersprüche an der Überzeugung festzuhalten. Es war aber vor allem ein Kampf für den Glauben an das Evangelium, das die Mitte der Bibel ist. Das Misstrauen gegen Gottes Wort greift nämlich immer den rettenden Glauben an Christus an. Deswegen sollte die Zeitschrift nicht die Bibel verteidigen, sondern ihre Glaubwürdigkeit bezeugen zur Stärkung des Glaubens.
von Thomas Jeising
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In den Medien gilt inzwischen gelebter Glaube fast durchweg als gefährlich. In Filmen erscheint praktizierter Glaube als Fanatismusmerkmal. Wer für Familienleben wirbt, in dem sich eine Mutter um Säugling und Kleinkind kümmert, gilt als "frauenfeindlich". Abtreibung abzulehnen ist inzwischen in den Medien "rechtsradikal". Angesichts dessen müssen Christen umso mehr darauf achten, dass sie dem Unverständnis mit Freundlichkeit und Klarheit begegnen.
von Thomas Jeising
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Die transformative Sexualethik, die die post-evangelikalen Theologen Thorsten Dietz und Tobias Faix vorgelegt haben, bricht mit jeder christlichen Tradition. Angeblich will man das Selberdenken in ethischen Entscheidungen fördern, gibt aber nur ein Plädoyer für die kritiklose Akzeptanz einer Sichtweise auf sexuelles Leben, wie sie in den gegenwärtigen Sozialwissenschaften vertreten wird. Dazu wird allerdings die Bibel und auch die Geschichte willkürlich hingebogen, so dass sie die Argumentation angeblich stützen soll. Echte Hilfe in einer nach Orientierung hungernden Zeit findet sich an keiner Stelle.
von Thomas Jeising
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Rund um den Erdball können wir ein Phänomen beobachten, das zur menschlichen Natur zu gehören scheint: die Hoffnung auf einen Retter. In der Politik ist es der „starke Mann“, der verspricht, die Nation zur alten oder neuen Größe zu führen. Viele glauben es und folgen ihm. Ist er vielleicht sogar von Gott geschickt? In der […]
von Thomas Jeising
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Wollen Menschen eigentlich gerne belogen werden? Spontan würde ich diese Frage immer mit einem entschiedenen „Nein!“ beantworten und denke an ein paar Situationen, wo es anderen gelungen war, mich erfolgreich hinters Licht zu führen mit ihren ausgedachten Geschichten. Ich war darauf hereingefallen und fühlte mich hintergangen und betrogen. Angenehm war das nicht, obwohl ich in […]
von Thomas Jeising
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Es macht sich bei vielen eine Weltuntergangsstimmung breit. Die einen sehen die Welt in die Katastrophe gehen wegen der Veränderung des Klimas, andere befürchten das gleiche durch unvernünftige Herrscher und ihre Waffen. Wieder andere erwarten die Apokalypse durch den Missbrauch des technischen Fortschritts. Für die Haltung von Christen angesichts all dessen gibt die Bibel eine hoffnungsvolle Perspektive.
von Thomas Jeising
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Wie kann es nur sein, dass in schöner Regelmäßigkeit richtige Beobachtungen und kluge Ideen, das Streben nach Gerechtigkeit und Wohlergehen für alle Menschen schließlich in absurden Theorien, irrwitzigen Programmen und menschenverachtenden Aktionen enden? Die Bibel gibt für diese Beobachtung, die sich mit unzähligen Beispielen belegen lässt, eine klare Antwort: Gott ist es, der die Weisheit der Menschen in Dummheit enden lässt, wenn sie Gott und seine Wahrheit ausschließen wollen.
von Thomas Jeising
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Alle Jahre wieder wird die Auferstehung in Zweifel gezogen. Derzeit mit sogenannten "wissenschaftlichen" Argumentationen. Ein Medizinprofessor behauptet, dass Jesus nur scheintot war. Ein Professor für mittelalterliche Geschichte folgt ihm mit vielen Spekulationen. Tatsächlich sind die alle nicht neu, sondern werden seit Jahrhunderten immer wieder vorgebracht. Allerdings sind alle so unglaubwürdig, dass sie eher unterstreichen, wie zuverlässig der biblische Bericht über Tod und Auferstehung von Jesus ist.
von Michael Kotsch