-
Was vor einiger Zeit als Offenheit für fremde Kulturen angesehen wurde oder sogar als Dienst, bestimmte Elemente fremder Kultur bekannt zu machen, gilt seit kurzem unter dem Stichwort „kulturelle Aneignung“ als eine Missachtung anderer Kulturen. Dass es dabei recht willkürlich zugeht, ist nur eine Seite des Problems. Viele erkennen nicht, dass sie mit dem Wunsch, die Identität von fremden Völkern zu bewahren, auch eine Form von Nationalismus fördern. Sie stehen auf fragwürdigen Fundamenten wie einem biologistischen Verständnis von Volk. Der christliche Glaube zeigt dagegen einen Weg, die Schönheit der Verschiedenheit zu achten, und zugleich die Einheit auf der Ebene der Zugehörigkeit zur Familie Gottes zu fördern.
von Michael Kotsch
-
Auch nach Europa ist der Ruf des einen oder anderen Predigers oder Propheten vom afrikanischen Kontinent gedrungen. Viele von ihnen haben eine große, begeisterte Anhängerschaft, aber vor allem das System des charismatischen Führers, der von Gott besonders begabt zu sein scheint, übt eine starke Anziehung aus. Langfristig gesehen sind viele der afrikanischen Apostel und Propheten eher eine Gefahr für den christlichen Glauben. Zum einen binden sie die Menschen an sich, statt an Jesus Christus. Zum anderen bewirken sie durch die regelmäßige Nichterfüllung ihrer hochgesteckten Versprechungen schwerwiegende Enttäuschungen. Durch viele Skandale werfen sie aber auch ein schlechtes Licht auf das christliche Zeugnis.
von Michael Kotsch
-
Immer wenn von der Bibel und durch Christen davon die Rede ist, dass etwas nur so und nicht anders richtig ist, weil Gott es so sagt, erscheint das dem modernen Zeitgenossen als intolerant. Das hat zuerst seinen Grund darin, dass der Begriff „Toleranz“ sich in den letzten 30 Jahren zu einem Synonym für „Akzeptanz“ entwickelt hat. Während früher selbstverständlich auch für Christen galt, dass sie andere Meinungen ertragen, auch wenn sie mit möglichst guten Argumenten widersprechen, wird heute von ihnen erwartet, dass sie jedem Wandel in der öffentlichen Meinung und Moral zustimmen. Damit ist die neue Toleranz ziemlich intolerant. Christen müssen in diesem Klima einen Weg finden, wie sie Gottes Anspruch und das Evangelium, das allein durch den Glauben an Christus rettet, freundlich, aber ohne Abstriche bezeugen können.
von Christoph Lang
-
Auch die Schlange im Paradies hatte ihre Theologie, als sie Adam und Eva verführte. Die war bestimmt vom Misstrauen gegen Gottes Wort und einem Bild von Gott, als ob dieser mit seinen Geboten dem Menschen das Beste vorenthalten wolle. Dieser Theologie zu folgen, bedeutete für die ersten Menschen den Fall in Sünde und Tod, der bis heute anhält. An einem „liberalen“ Glauben und einer bibelkritischen Theologie lässt der Weg bis heute beobachten. Auch wenn immer wieder Begriffe wie „liberal“ oder „bibelkritisch“ als unklar oder überholt abgelehnt werden, so müssen doch die Tatsachen entscheiden, ob sie angemessen sind. Dabei sollte auch auf die „Früchte“ geschaut werden, wenn geistliches Leben des Einzelnen und ganzer Gemeinden durch Misstrauen gegen Gott und sein Wort zerstört werden.
von Jethro Lamprecht
-
Viele Christen sind leise geworden, wenn es um die Schönheit ihres Glaubens geht. Sie empfinden sich in der Defensive und sind manchmal ängstlich, ihnen könnten die Argumente für den Glauben an Christus ausgehen. Dagegen gibt es in den vergangenen Jahren erstaunliche Fürsprecher für das Christentum. Es sind nicht selten sogar frühere Gegner, die jetzt darüber erschrecken, was an die Stelle des christlichen Glaubens tritt, wenn er an Raum in der Gesellschaft verliert: Es sind religiöse oder doch religiös gefärbte Ideologien, die viel Schaden anrichten.
von Thomas Jeising
-
Eine Forschungsgruppe hat von 2022-2025 untersucht, wie es sein konnte, dass der christliche Glaube sich so schnell und nachhaltig ausgebreitet hat. Die Wissenschaftler sind sich einig, dass die Christen weder geschickt waren noch eine für die Menschen attraktive Botschaft hatten. Es bleibt ihnen nach intensivem Forschen ein Rätsel, wie aus einem Handwerker aus Israel ein Heiland und Retter für Menschen aus vielen Völkern werden konnte. Die Antwort der Bibel ist klar: nach menschlichen Maßstäben hat der Glaube an Christus kein Erfolgsrezept. Es ist die Kraft des auferstandenen Jesus selbst, die im Bau seiner Gemeinde wirkt.
von Thomas Jeising
-
Der Jahresbeginn ist ziemlich willkürlich festgelegt und auch in verschiedenen Kulturen anders. Die Zählung des Kalenders nach der Geburt von Christus, dem Retter für die Welt, hat sich aber weithin durchgesetzt. Das soll uns daran erinnern, dass Christus auch im Kalender unseres Lebens die Mitte sein soll, nach der sich alles richtet.
von Thomas Jeising
-
Es ist ernüchternd, was alles ans Tageslicht kommt. Manche wollen die Wahrheit am liebsten nicht mehr wissen. Andere ändern die Maßstäbe und nennen gut, was immer böse war. Bei Jesus werden wir nie enttäuscht, wenn wir tiefer hinsehen. Wir finden dann wohl nicht das "liebe Jesulein", aber den wahren Heiland und Tröster.
von Thomas Jeising
-
Wie konnte es nur dahin kommen, dass es selbst unter vielen Christen normal geworden ist, zu glauben, dass Gottes Wort voller Fehler und Widersprüche ist, während der, der für die Irrtumslosigkeit der Bibel eintritt, als gefährlicher Dummkopf gilt, der wahrscheinlich auch seine Kinder verprügelt? Wie konnte es normal werden, dass ein Wissenschaftler unglaubwürdig wird, wenn […]
von Thomas Jeising
-
Die Art und Weise, wie wir denken und fühlen, unsere Grundannahmen, unsere Einstellungen, unser Bewusstsein und andere Aspekte unserer Weltsicht wurden beeinflusst durch unsere Kindheit, unsere Kultur und die Menschen um uns herum. Generationen vor uns wurden durch christliche Eltern, eine mehr oder weniger christliche Kultur und die Gemeinschaft in ihrer Kirche zu einer christlichen […]
von Gene Edward Veith