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Leitartikel

  • Wie steht es um den Glauben?

    Regelmäßige Untersuchungen zum Denken in Glaubensfragen zeigen in den USA deutliche Entwicklungen an. So verbreitet sich die Ansicht, dass alle Religionen gleichermaßen zu Gott führen, und das sogar unter Evangelikalen. Die Bindung an eine örtliche Gemeinde nimmt auch dort stark ab, was auch von vielen nicht als Problem gesehen wird. Die Reaktion darauf sollten nicht Klagen sein, sondern das Bewusstsein, wie wichtig biblische Lehre und Jüngerschaft ist.

    von Thomas Brewer und Thomas Jeising
  • Die Wurzeln des christlichen Abendlandes

    Nicht einmal Christen scheinen die christlichen Wurzeln des Westens bewusst zu sein. Sie nehmen zwar wahr, dass in den letzten Jahrzehnten einiges von diesem Fundament wegbricht, bleiben aber meist allzu oberflächlich. Dabei zeigen zahlreiche historisch belegbare Entwicklungen, wie stark eindeutig christliches Denken die westlichen Gesellschaften geprägt haben und die Rede vom christlichen Abendland keineswegs falsch ist. Die Werte sind auch nicht an der Oberfläche geblieben, sondern haben unsere Institutionen genauso geprägt wie die Psychologie der Menschen. Zu den zahlreichen Beispielen gehört der Ersatz des Clan-Denkens mit seiner Bevorzugung von Angehörigen durch allgemeine Rechtsnormen, die für alle gleichermaßen gelten. Die Einführung und Verankerung der Ein-Ehe hat die Gesellschaft erheblich verändert. Das Verständnis vom Wert allgemeiner Bildung ist christlich. Die Folgen der Verdrängung christlicher Wurzeln zeigen sich bisher überwiegend negativ.

    von Thomas Jeising
  • Das letzte und das erste Abendmahl

    Jesus hat mit dem Abendessen im Rahmen der Passahfeier das Abendmahl eingesetzt, das die christliche Gemeinde seitdem regelmäßig feiert. Er deutet dabei zwei Elemente des Essens neu auf sein leibliches Sterben hin. Damit wird auch das Gebot zur jährlichen Passahfeier erfüllt, das ein Zeichen des alten Bundes zwischen Gott und seinem Volk war. Das Abendmahl ist ein Zeichen des neuen Bundes durch die Erlösung am Kreuz.

    von Thomas Jeising
  • Alles nur eine Sache der Interpretation?

    Über einiges darf es unter Christen, die die Bibel ernst nehmen, durchaus unterschiedliche Meinungen geben. Allerdings ist es nicht beliebig, was dazu gezählt werden sollte. In jüngster Zeit werden immer häufiger Ansichten und Verhaltensweisen, die immer zu den für Christen nicht diskutierbaren zählten, für diskutabel erklärt. Hauptsache sei, dass sich ein Christ vor Gott Rechenschaft gebe und dann seiner Meinung gewiss sei. So werden Grenzen verwischt, wo es klare Maßstäbe geben sollte.

    von Prof. Dr. Donald A. Carson
  • Einheit in ­Verschiedenheit oder Kampf gegen die ­Privilegierten

    Mit der sogenannten kritischen Rassentheorie soll nach Vorstellung der Sozialwissenschaften Ungerechtigkeit beseitigt werden, die durch Rassismus, Kolonialismus und Imperialismus entstanden ist. Tatsächlich führt sie aber Menschen unterschiedlicher kultureller oder sozialer Herkunft nicht zusammen, sondern fördert Feindbilder ohne Unrecht zu überwinden. Die Bibel hat ein anderes Programm, in dem Ergänzung in Verschiedenheit zum Lob Gottes gefördert wird.

    von Dr. Sharon James
  • Reden wir Tacheles! – Spuren jüdischen Lebens in unserer Sprache

    Im Jahr 2021 wurde auf verschiedene Weise 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland gedacht. Dass das jüdische Leben stark mit dem christlichen verbunden war und ist, ist schon beim Blick in die Bibel deutlich. Allerdings gibt es auch zahlreiche Spuren in unserer Sprache vom Schlamassel bis zum Schmusen.

    von Thomas Jeising
  • „Guten Rutsch“ und „Hals- und Beinbruch“

    Nicht wenige Redewendungen und Wörter des Deutschen haben ihren Ursprung in der Jiddischen Sprache, die über Jahrhunderte starken Einfluss auf das Deutsche ausübte. Ob „ohne Moos nix los" ist oder „alles paletti", ob einer „gut betucht" oder ein „Ganove" ist, es ist ein jiddischer Ursprung im Spiel. Das ist wahrscheinlich auch der Fall beim beliebten Neujahrswunsch "einen guten Rutsch".

    von Thomas Jeising
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