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Kultur und Gesellschaft

  • Kulturelle Aneignung – eine neue „Sünde“?

    Was vor einiger Zeit als Offenheit für fremde Kulturen angesehen wurde oder sogar als Dienst, bestimmte Elemente fremder Kultur bekannt zu machen, gilt seit kurzem unter dem Stichwort „kulturelle Aneignung“ als eine Missachtung anderer Kulturen. Dass es dabei recht willkürlich zugeht, ist nur eine Seite des Problems. Viele erkennen nicht, dass sie mit dem Wunsch, die Identität von fremden Völkern zu bewahren, auch eine Form von Nationalismus fördern. Sie stehen auf fragwürdigen Fundamenten wie einem biologistischen Verständnis von Volk. Der christliche Glaube zeigt dagegen einen Weg, die Schönheit der Verschiedenheit zu achten, und zugleich die Einheit auf der Ebene der Zugehörigkeit zur Familie Gottes zu fördern.

    von Michael Kotsch
  • Wenn Nicht-Gläubige den Wert des christlichen Glaubens entdecken

    Viele Christen sind leise geworden, wenn es um die Schönheit ihres Glaubens geht. Sie empfinden sich in der Defensive und sind manchmal ängstlich, ihnen könnten die Argumente für den Glauben an Christus ausgehen. Dagegen gibt es in den vergangenen Jahren erstaunliche Fürsprecher für das Christentum. Es sind nicht selten sogar frühere Gegner, die jetzt darüber erschrecken, was an die Stelle des christlichen Glaubens tritt, wenn er an Raum in der Gesellschaft verliert: Es sind religiöse oder doch religiös gefärbte Ideologien, die viel Schaden anrichten.

    von Thomas Jeising
  • Ein neues Jahr beginnt

    Der Jahresbeginn ist ziemlich willkürlich festgelegt und auch in verschiedenen Kulturen anders. Die Zählung des Kalenders nach der Geburt von Christus, dem Retter für die Welt, hat sich aber weithin durchgesetzt. Das soll uns daran erinnern, dass Christus auch im Kalender unseres Lebens die Mitte sein soll, nach der sich alles richtet.

    von Thomas Jeising
  • Sieg der Propaganda?

    Wie konnte es nur dahin kommen, dass es selbst unter vielen Christen normal geworden ist, zu glau­ben, dass Gottes Wort voller Fehler und Wider­­sprüche ist, während der, der für die Irrtumslosigkeit der Bibel ein­tritt, als gefährlicher Dummkopf gilt, der wahr­scheinlich auch seine Kinder verprügelt? Wie konnte es normal werden, dass ein Wissen­schaftler unglaubwürdig wird, wenn […]

    von Thomas Jeising
  • Herausforderung sexualisierte Kultur

    Unsere Kultur und Gesellschaft ist von bestimmten Narrativen in Hinsicht auf die menschliche Sexualität durchzogen, die kaum noch hinterfragt werden. Sie werden für die jüngeren Generationen die Luft, die sie andauernd atmen. Auch wenn mit der zweiten sexuellen Revolution der letzten Jahre große Versprechen von Freiheit und Glück verbunden sind, hat sie doch hauptsächlich verletzte und verwirrte Menschen zurückgelassen. Als Christen haben wir eine Verantwortung, das sexualisierte Denken zu verstehen, seine Lügen zu entlarven und mutig einen Gegenentwurf anzubieten. Dazu brauchen wir die Botschaft der Bibel zu Sexualität, Geschlechtlichkeit und Ehe mit ihren gesunden Geboten und Prinzipien.

    von Walt Mueller
  • Die bösen Folgen der Herrschaft der Lüge … und warum Christen sich davon nicht entmutigen lassen

    Wenn sich die Lüge in der Gesellschaft ausbreitet, dann geht dadurch nicht die Wahrheit unter. Sie kann auch unter einem Gespinst an Täuschungen weiterbestehen und wird wieder herauskommen. Was aber passiert ist, dass der Mensch Vertrauen verliert. Er wird nun auch hinter der Wahrheit die Lüge vermuten und meinen, dass man sich auf niemand mehr verlassen kann. Das ist eine teuflische Strategie, die auch das Vertrauen auf Gott betrifft.

    von Thomas Jeising
  • Prinzipien einer christlichen Weltsicht

    Auch wenn die Bibel selbst keine verbindliche Weltanschauung darlegt, so gehen aus ihr doch einige Grundentscheidungen hervor, die eine Weltsicht prägen. Je stärker eine durch die Bibel geprägte christliche Weltsicht zurückgedrängt wird, desto mehr erkennen auch säkulare Denker, wie einflussreich und positiv ein christliches Weltbild ist. Christen selbst sollten sich dessen deutlicher bewusst sein und wichtige Eckpunkte keinesfalls leichtfertig aufgeben.

    von Gene Edward Veith
  • Ein Recht auf Abtreibung?

    In Deutschland war es nach der Neufassung des Paragraphen 218 lange relativ ruhig um das Thema „Abtreibung“. Die Gesellschaft schien irgendwie damit befriedet zu sein, dass Abtrei­bung falsch und strafbar sein muss, dass man sie aber unter gewissen Voraussetzungen (Fristen, Beratung, glaubhafte Gründe) nicht bestrafen würde. Die gemeldeten Abtreibungszahlen sanken, wenn es auch zuletzt immer noch jährlich um die 100.000 Kinder waren, deren Leben ausgelöscht wurde, ehe es richtig begann. Der Streit um die Aufhebung des Werbeverbots, das für eine Straftat selbstverständlich erscheint, hat die Diskussion neu aufleben lassen. Viele haben bisher kaum wahrgenommen, dass in den USA die Frage nach einem Recht auf Abtreibung seit mehr als 50 Jahren die Gesellschaft spaltet. Nachdem 2022 ein sehr liberales Urteil aus dem Jahr 1973 aufgehoben wurde, flammte der Streit heftig auf.

    von Michael Kotsch
  • Christus nachfolgen in der „Schönen neuen Welt“

    Die unübersehbare und sich schnell entwickelnde Technik unserer Welt sollen Christen nicht einfach pauschal ablehnen. Genausowenig sollten sie sie einfach unüberlegt begeistert annehmen. Für das Leben in der sich schnell ändernden Welt sind verschiedene Sichtweisen hilfreich. Es gehört z.B. zum christlichen Weg, dass wir ein einfaches und stilles Leben führen, persönliche Gemeinschaft und direkte Kommunikation pflegen, wenn immer es möglich ist. Darüber hinaus lassen sich auch weitere biblische Prinzipien auf den Umgang mit moderner Technik anwenden. Übergeordnet sind den einzelnen Herausforderungen immer der Blick auf die Ehre Gottes, dass er den ersten Platz einnimmt und der Blick auf den Auftrag, dass wir Gottes Wort und Evangelium allen Menschen bis an das Ende der Welt nahebringen.

    von Burk Parsons
  • Wenn Wohlstand Trägheit und Gottvergessenheit mit sich bringt

    Wohlstand ist zuerst einmal ein Geschenk Gottes. Aber er birgt auch viele Gefahren in sich. Die Habgier will immer mehr, selbst wenn das auf Kosten anderer geht, die zu Hungerlöhnen schuften müssen. Die Undankbarkeit lässt vergessen, dass alle gute Gabe von Gott kommt und macht stolz. Die Bequemlichkeit fragt lieber nicht genauer nach, auch dann nicht, wenn es um Gottes Wort und Willen geht. Schwerhörigkeit macht sich breit. In diese Situation in Israel hat Gott den Propheten Amos gesandt, der mit der Stimme und der Botschaft wie ein Löwe brüllen soll, um die Menschen zu erschüttern, die doch Gott gehorchen sollten. Mit dieser Einführung beginnen wir eine Reihe von Auslegungen zum Propheten Amos.

    von Dr. Dr. Benjamin Lange
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