ThemenPredigten und Bibelarbeiten

Die Botschaft der Engel zu Weihnachten

Anders als der Heilige Geist sind sie die Schlüsselfiguren in der Geschichte, die wir Weihnachtsgeschichte nennen. Sie sind insbesondere die Schlüsselfiguren in den Ankündigungen, die Gott uns über die Geburt von Jesus gegeben hat.

Der Evangelist Matthäus erzählt uns, dass einer von ihnen die Ankündigung der bevorstehenden Geburt zu Josef brachte. Der Evangelist Lukas sagt uns, dass einer von ihnen die Ankündigung der bevorstehenden Geburt zu Maria brachte. Und wiederum Lukas erzählt, dass es gleich eine ganze Menge von ihnen waren, die die Geburt den Hirten ankündigten.

Ich spreche, das haben Sie gemerkt, von den Engeln. Ihre Rolle wurde durch viele Weihnachtslieder praktisch unsterblich: Engel bringen frohe Kunde … Hört der Engel helle Lieder … Stille Nacht … Vom Himmel hoch … Ihr Kinderlein kommet … Die Liederdichter sagen uns, dass die Engel viel über Weihnachten mitzuteilen haben. Und wenn wir in die Bibel schauen, sehen wir, dass sie richtig liegen. Du magst es noch nicht wahrgenommen haben, aber die Bedeutung der Geburt von Jesus lernen wir zuerst von Engeln. Warum aber sollten wir besonders darauf achten, was diese Wesen über die Geburt von Jesus sagen? Was hat es mit ihnen auf sich, dass es sie zu vertrauenswürdigen Quellen macht, auf die man hören soll? Die Antwort heißt einfach, dass sie es sind, die aus der Gegenwart Gottes im Himmel kamen und mit ihren Ankündigungen nach dem Vorbild der Geburt von Kaisern uns auf der Erde alles verkünden, was für uns wichtig ist, über die Geburt von Jesus an Weihnachten zu wissen.

Also fragen wir uns: Habe ich gelernt und kann mich daran erinnern, was die himmlischen Botschafter mir über Jesus und seine Geburt gesagt haben? Und wenn ich es denn gelernt habe und mich an ihre Ankündigungen erinnere, teile ich dann auch ihre Freude über die Geburt von Jesus?

Betrachten wir, was uns die Evangelien über Weihnachten gemäß den Ankündigungen der Engel sagen. Die Evangelisten haben vier Schlüssel-Botschaften für uns, die ich im Folgenden entfalten will.

1. Siehe, ich verkündige Euch große Freude

Zuerst wollen wir die Tatsache betrachten, dass die Ankündigung der Geburt durch die Engel eine „gute Nachricht von großer Freude“ ist (Lukas 2,10). Und wer braucht diese „gute Nachricht von großer Freude“? Es sind diejenigen, die wissen, dass sie gering sind und niedergedrückt durch Sünde, Leid und Tod; diejenigen die durch die Welt, das verdorbene menschliche Wesen und den Teufel verletzt sind, die brauchen die Botschaft von der großen Freude. Sicher kennst du selber jemanden von diesen.

So war das auch beim Evangelisten Matthäus. Er fand schon einige davon im Stammbaum von Jesus selbst. So erinnert uns der Evangelist daran, dass einer der Vorfahren von Jesus Juda war. Auch wenn Jesus durch die Jungfrauengeburt kein leiblicher Nachkomme von Josef ist, so ist es doch sein Stammbaum durch Adoption. Juda war derjenige, der seine Brüder dazu führte, dass sie ihren jüngeren Bruder Josef in die Sklaverei nach Ägypten verkauften. Außerdem ist er in der Bibel bekannt als hinterhältig und als ehebrecherisch. In der Geschichte der Vorfahren von Jesus gibt es auch eine Frau namens Tamar. Sie war die kanaanitische Schwiegertochter von Juda. Durch Judas Mitverschulden entschied sie sich verzweifelt dazu, sich als Prostituierte anzubieten, um die Mutter der beiden Söhne Judas zu werden. Das geschah letztlich, damit die Linie nicht aussterben sollte, aus der später einmal der Retter geboren werden sollte.

Matthäus fand im Stammbaum von Jesus auch eine Frau namens Rahab. Es ist die Rahab, die als kanaanitische Prostituierte an den Gott Abrahams glaubte und dann durch Josua und die beiden Spione, die sie aufgenommen hatte, vor der Zerstörung Jerichos gerettet wurde. Sogar Ruth, die moabitische Witwe, die von den Nachkommen Lots und seiner Töchter abstammte, fand sich in der Linie von Jesus. Und das gleiche gilt für König David, der der Vater von Salomo dadurch wurde, dass er die Ehe brach, einen Mord in Auftrag gab und dann spät in seinem Leben noch Richter über den Zusammenbruch seines Königreichs und den Zerbruch seiner Familie werden musste. Zum Ende des Stammbaums von Jesus stellt Matthäus noch Jechonja und seine Brüder heraus, die als letzte königliche Familie des Stammes Juda als Gefangene des Eroberers Nebukadnezar ins Exil gingen.

Sogar als der Evangelist sich unter den Vorfahren von Jesus umschaute, erkannte er viele, die es nötig gehabt hätten, die gute Nachricht von der großen Freude zu hören. Die (rechtlichen) Vorfahren von Jesus waren Schwindler, Thronräuber, Huren, Ehebrecher, Vertriebene und Gefangene: sie waren alle von Sünde und Tod betroffen. Selbst im Stammbaum von Jesus finden sich nicht viele Kluge in menschlicher Hinsicht, nicht viele Mächtige oder Edle (vgl 1Kor 1,26). Aber darum genau geht es in der Ankündigung der Geburt durch die Engel. Die gute Nachricht von der Freude wird von den Engeln zu genau solchen Sündern gebracht.

Man kann zurecht sagen, dass gute Nachrichten für diejenigen gute Nachrichten sind, die wissen, dass sie sich in einer schlechten Lage befinden. Kennst du jemanden, der gute Nachrichten brauchen könnte? Wir sollten mindestens eine solche Person kennen, die von Sünde, Leid und Tod niedergedrückt wurde. Sie hört auf den Namen „Ich“.

Die Geburtsankündigung der Engel brachte gute Nachricht von großer Freude denen, die sich selbst als Söhne und Töchter von Sünde und Tod kennen. Um uns wie die Engel jubelnd über die Geburt von Jesus zu freuen, brauchen wir Ohren, die hören, was der Heilige Geist durch die Engel sagt.

2. Freude für alle Menschen

Wir betrachten eine weitere Wahrheit: Die Geburtsankündigung der Engel wurde an „alle“ (Lk 2,10) gerichtet. Um diese Ankündigung richtig zu verstehen, müssen wir uns klar machen, dass die Engel hier nicht sagen, dass der Gott der Bibel ein Allversöhner ist. Gott ist weder einer, der alle im Gericht verwirft, noch rettet er alle. Aber der Fokus liegt hier auf dem rettenden Willen und Handeln Gottes. Der Gott der Bibel rettet nicht jeden Sünder ohne Ausnahme, sondern den Sünder, der umkehrt und glaubt. Was die Ankündigungen der Geburt von Jesus aber sagen, ist, dass Gott keine Parteilichkeit in der Rettung der Sünder zeigt.

Gott offenbart sich in der Bibel als unvoreingenommen gegenüber den Sündern im Hinblick auf ihre soziale Stellung, in die wir sie einstufen könnten. Er rettet jede Art von Mensch. Er rettet Menschen, die Leitungsverantwortung haben ebenso, wie die, die keine haben. Er rettet Frauen genauso wie Männer, Arme genauso wie Reiche, die Machtlosen genauso wie die Mächtigen. Er rettet Juden wie Angehörige nichtjüdischer Völker, Türken wie Iraker, Palästinenser und Israelis. Er rettet nordamerikanische Indianer genauso wie südamerikanische, Afrikaner genauso wie Europäer.

Mit anderen Worten sagen uns die Engel also, dass, wenn es um die Rettung der Sünder geht, der Gott der Bibel nicht voreingenommen ist gegenüber einer Nationalität, einer Sprache, einem Status, dem Geschlecht oder gegenüber irgendeiner anderen Unterscheidung, die unter Menschen gemacht wird. Keine dieser Einteilungen zählt etwas vor Gott für uns als Sünder. Keine kann uns von Gottes rettendem Werk und Willen ausschließen.

Was sagst du zu Gottes Unparteilichkeit? Der alttestamentliche Prophet Jona war ziemlich unzufrieden mit der Aussicht, dass auch ein notorischer Übeltäter in Assyrien in den Genuss von Gottes Vorurteilslosigkeit kommen könnte, wenn er Buße tut. Jona ging in seinem Ärger so weit, dass er Gott bat, als der sich gerade entschlossen hatte, die Strafe für die Assyrer zurückzunehmen, die umgekehrt waren (Jona 4,3): „Nimm jetzt mein Leben von mir, Jahwe! Denn es wäre besser für mich zu sterben, als weiter zu leben.“ Würdest du lieber sterben, als zu sehen, dass Gottes rettender Wille und sein Handeln sogar die schlimmsten Übeltäter erreicht, wenn sie heute umkehren? Wenn das deine Haltung ist, dann erinnere dich daran, was mit Jona passierte. Aber noch besser, erinnere dich daran, dass die Geburtsankündigung der Engel im Evangelium sich an alle Menschen gerichtet hatte.

Manche könnten das „für alle Menschen“ nach fleischlichen Standards und nicht nach geistlichen verstehen wollen. Aber die Engel, die die Geburts­ankün­digung von Weihnachten brachten, lehren uns, wie wir rechnen sollten. Sie sagen uns, dass die gute Nachricht von großer Freude sich an Menschen richtet, die in ihren Sünden gefangen sind, unabhängig von gesellschaftlichen Kategorien, in die wir sie einordnen könnten.

3. Der Retter ist geboren

Die Geburtsankündigung der Engel, die an alle Menschen ge­richtet ist, spricht auch von der Person Jesus und von seinem Werk. Wir schauen dafür auf den Ehrentitel, den die Engel gebrauchen, um Jesus zu beschreiben.

Er ist „Retter“ (Lk 2,11). Gerade deswegen, weil Jesus sein Volk aus der Gebundenheit ihrer Sünde retten wollte, hatten sich die Engel des Himmels auch an Josef und Maria gewandt, seine irdischen Eltern, und sie angewiesen, das Christuskind „Jesus“ zu nennen (Mt 1,21). Dieser Name, der eine griechische Form des hebräischen Jeschua ist, bezeichnet die Wahrheit, dass „Jahwe rettet“. Mit Jesus ist deswegen ein Jeschua gekommen, der eine größere Befreiung mit sich bringt als Mose, Josua oder David. Sie hatten das Volk Israel von ihren heidnischen Feinden befreit, aber Jesus will sein Volk von ihren Sünden befreien. Und indem er das tut, zeigt er sich selbst als Gott, denn es ist Gott allein, der sein Volk von ihren Sünden erlöst (Psalm 130,8).

Das Kind ist aber nicht nur der Retter. Er ist auch der „Christus“ (Lk 2,11), der Eine von Gott Bestimmte. Jesus ist der letzte Prophet, von Gott bestimmt, sein Volk zu geistlicher Freiheit zu führen; der große Hohepriester, bestimmt um sich selbst hinzuopfern, um die Sünden der Welt wegzunehmen; der wahre König, der dazu bestimmt ist, Sünde und Tod zu besiegen und so seinem Volk Sicherheit zu geben und sie zu reinigen für die Gemeinschaft mit Gott.

Das Kind ist aber auch „der Herr“. Er ist der „Gott mit uns“ (Mt 1,23). Er ist selber Gott, absoluter Souverän über alles, von dem, zu dem und durch den alle Dinge sind. Er ist der Sohn Gottes, der heißt „wunderbarer Ratgeber, mächtiger Gott, ewiger Vater, Friedensfürst“, dessen Herrschaft und Frieden niemals enden, weil er auf dem Thron Davids ewig regiert (Jes 9,6). Als Herr über allem, wird Jesus durch Glauben die Geringen und Niedergedrückten aufrichten, genauso wie er die Stolzen und die durch Sünden Mächtigen stürzen wird.

Was ist hier das Ergebnis? Wenn die Engel von der Person und dem Werk von Jesus reden, dann teilen sie uns mit, dass es eine Hoffnung gibt für alle, die im Land der Finsternis der Sünde leben, im Schatten des Todes. Sie teilen uns mit, dass es Hoffnung gibt, weil hier einer ist, der größer ist als Abraham, größer als Mose und Josua. Einer, der größer ist als David und Salomo, ist geboren. Jesus übertrifft sie alle in seiner Person und seinem Werk.

Was für eine gute Nachricht von großer Freude für alle Menschen ist das!

4. Gott die Ehre und den Menschen Frieden

Am Schluss bedenken wir die Wahr­heit, dass die Geburts­ankündigungen der Engel „Gott die Ehre“ geben und den „Frieden für die Menschen“ feiern wollen.

Betrachten wir zuerst, dass die Engel die „Ehre für Gott“ feiern und loben. Damit sagen uns die Engel nichts anderes, als dass in Jesus die ganze Fülle der Gottheit, die Vollkommenheit und Herrlichkeit Gottes offenbart wird. In Jesus „wollte Gott mit seiner ganzen Fülle wohnen“ (Kol 1,9). Mit anderen Worten wurde in Jesus die „Schönheit des Herrn“ (Ps 27,4; nach den meisten englischen Übersetzungen, aber auch NEÜ; ELB „Freundlichkeit“) Mensch.

Denken wir einen Moment über die Schönheit Gottes nach. Das Wort „Schönheit“ wird nicht oft für Gott den Herrn gebraucht, aber wir sollten es wohl öfter benutzen. Das hebräische Wort aus Psalm 27,4 vermittelt die Idee der äußeren Herrlichkeit Gottes, einer wirklichen Attraktivität Gottes. Der Punkt ist, dass Gott alle schönen Qualitäten umfasst. Wir finden allein in Gott moralische und geistliche Vollkommenheit. In ihm werden diese überragenden Eigenschaften in makelloser Weise und wunderbarer Harmonie gefunden – sie sind alle in herrlicher Ausgewogenheit, erstaunlicher Klarheit und völliger Reinheit vorhanden. Weil Jesus die „Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist“ (Heb 1,3 ELB), ist er selbst herausragend, ungewöhnlich prächtig, überaus liebenswert und strahlend wundervoll. Mit der Menge der Engel lasst uns darum Gott loben und rufen: „Ehre sei Gott in der Höhe!“ (Lk 2,14).

Die gleichen Engel, die die Ehre Gottes feiern, feiern auch den Frieden für die Menschen. In Jesus ist völlige Versöhnung mit Gott für alle vorhanden, auf denen sein Wohlgefallen bleibt. Hat Gott Wohlgefallen an dir? Das Wohlgefallen Gottes gilt allen, die Jesus als ihre Rettung annehmen und bei ihm bleiben, wie es im Evangelium vorgelegt ist, sogar von den Engeln. Die Engel hätten am Geburtstag von Jesus zusammen mit den Aposteln verkünden können, was allen gilt, die dem Evangelium glauben (Römer 8,33-34 NEÜ): „Wer wird es wagen, diese Auserwählten Gottes anzuklagen? Gott selbst erklärt sie ja für gerecht. Wer kann sie verurteilen? Jesus Christus ist doch für sie gestorben, ja noch mehr: Er ist auferweckt und sitzt an Gottes rechter Seite und tritt dort für uns ein.“

Bist du noch ruhelos und ungewiss vor Gott? Die Engel von Weihnachten hätten wiederum mit den Aposteln sagen können (Römer 5,1-2): „Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt wurden, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Durch ihn haben wir auch freien Zugang zu der Gnade bekommen, in der wir jetzt leben. Das geschah im Glauben, und wir sind stolz auf die Hoffnung, mit der wir nun der Herrlichkeit Gottes entgegengehen dürfen.“ Und (Hebräer 4,16): „Darum wollen wir mit Zuversicht vor den Thron unseres überaus gnädigen Gottes treten, damit wir Gnade und Erbarmen finden und seine Hilfe zur rechten Zeit empfangen.“

Im Glauben darfst du Jesus, unserem Retter und Gott offen ins Gesicht schauen. Du wirst in ihm alle moralischen Tugenden in makelloser Art und wunderbarer Ausgewogenheit finden, ebenso wie jede geistliche Vollkommenheit in erstaunlicher Klarheit und völliger Reinheit. Mit der Autorität des Wortes Gottes kann ich dir versichern, dass du Christus als Friedefürst mit dem Vater und dem Heiligen Geist finden wirst, alle miteinander herausragend, überaus herrlich und liebenswert und strahlend schön.

Fazit

Die Geburtsankündigungen des Evangeliums erzählen uns von Weihnachten mit den Worten der Engel. In diesen Ankündigungen hören wir von der guten Nachricht von großer Freude, die allen Menschen gilt. Sie sprechen zu uns von der Person und dem Werk von Jesus und feiern die Ehre Gottes und den Frieden für die Menschen.

Ich will die Ausführungen zu Ende führen mit einer Überlegung zur Freude der Engel selbst. Diese Freude ist nämlich offenbar mehr als unsere oberflächliche Allerweltfreude. Die Freude der Engel kann nicht in der Freude an ihrer eigenen Errettung liegen, weil Engel diese Art der Freude niemals selber kennen werden. Ihre Freude ist die Freude über unsere Errettung, eine Freude, die schon über Jahrtausende hervorquoll seit dem Anfang der Zeit mit der Schöpfung der Welt.

Die Engel, die schon in der Schöpfungswoche gesungen haben (Hiob 38,4-7) – die Cherubim, Seraphim, die Erzengel und alle anderen Engel –, sie waren schon bei der „Geburt“ unseres ersten Vaters Adam gegenwärtig. Sie waren auch beim Sündenfall Adams da. Es war ja auch einer von ihnen, der gegen Gott rebelliert hatte und in der Schlange Adam zur Sünde versuchte, was das Gericht Gottes über alle Menschen brachte. Die Engel waren anwesend als Gott Adam und Eva und die Schlange aus dem Garten Eden verbannte. Diese Engel – die nämlich, die Gott gehorsam geblieben waren – nahmen ihren Posten als Wächter ein, die den Weg zum Baum des Lebens versperrten. Sie sahen Adam und Eva aus dem Paradies gehen. Die Engel waren aber auch im Allerheiligsten des Tempels. Die Bilder von ihnen waren Teil der Einrichtung, die zeigten, dass das Allerheiligste vor der Verunreinigung durch die Sünder geschützt werden sollte. Sie waren also überall dabei und schauten und warteten und sehnten sich danach, den Triumph der Gnade Gottes kommen zu sehen in der Geburt des Retters, der sein Volk aus Sünde und Tod befreien würde.

Die Engel waren dort in Bethlehem und sprachen zu Josef, zu Maria und den Hirten. Und sie reden bis heute zu uns, weil der Heilige Geist durch ihre Worte in der Heiligen Schrift zu uns spricht. Und sie schauen auch weiter darauf, den Sieg der Gnade Gottes bei uns zu sehen, wenn wir Jesus zu unserer Rettung annehmen und bei ihm bleiben.

Lasst uns an diesem Weihnachtsfest genau auf die Botschaft der Engel hören, die uns Sündern als Botschafter vom Himmel über Jesus und seine Geburt informieren. Im Wissen, dass die Gnade Gottes uns durch den Glauben an Jesus gerettet hat aus der Gefangenschaft an die Sünde, lasst uns die Freude der Engel teilen.