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Wenn Christen in Glaubenszweifel geraten und an Mängeln oder Machtmissbrauch in ihren Gemeinden leiden, dann suchen sie oft vergeblich Hilfe. Nicht selten führt das zu Trennungen und sogar dem Verlust des Glaubens. Als Lösung wird neuerdings die "Dekonstruktion" des Glaubens empfohlen. Angeblich könnte man so sogar Jesus näherkommen. Die vorgeschlagenen Wege führen aber meistens nur zu einem selbstgemachten Jesus-Bild.
von Thomas Jeising
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In den letzten Jahren hat sich eine post-evangelikale Theologie entwickelt, die sich z.B. im Projekt „Worthaus“ widerspiegelt. Die Entwicklungen fordern nicht nur zu Kritik heraus, sondern sind auch eine Gelegenheit, eine bibeltreu-konservative Position selbstkritisch zu prüfen. Das Ergebnis sollte sein, dass Christen mutig und ohne fromme Lügen an der Botschaft der Bibel festhalten.
von Thomas Jeising
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Michael Diener war Präses des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes (2009-2020) und Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz (2012-2016). Weil sich im Laufe der Jahre einige seiner Überzeugungen änderten und die Verbände eine Kursänderung nicht mitgehen wollten, entschied er sich zur Trennung. Seitdem hatte er ein „Sabbatjahr“ dazu genutzt, mit dem „konservativen“ Teil der evangelikalen Bewegung abzurechnen. Einen Ausweg aus der „Sackgasse“ für diese Christen sieht er nur, wenn sie ihr Bibelverständnis ändern. Nach welchen Maßstäben sich ein neues Bibelverständnis richten soll, bleibt angesichts der Vorwürfe unklar, außer dass es zur Anpassung an gesellschaftliche Strömungen befähigen soll.
von Dr. D. Facius