ThemenIslam und Christentum

Menschenraub und Menschenhandel: Die Sklaverei im Islam

Vielen ist kaum bewusst, dass der Islam die Sklaverei keineswegs abgeschafft hat. Sie ist fester Bestandteil des Glaubenssystems und damit auch Alltag in vielen Staaten, die vom Islam geprägt sind.

Sklaverei sollte heute im Zeitalter der Menschenrechte kein Thema mehr sein. Die Sklavenhalterepoche des antiken Imperium Romanum ist schließlich Geschichte, Vergangenheit auch die Fronarbeit auf Plantagen und Baumwollfeldern in Nordamerika, wo bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts schwarze Sklaven schuften mussten.

Bis vor wenigen Jahren war in der Öffentlichkeit bezüglich der Sklaverei der Blick fast ausschließlich auf den Westen gerichtet. Sklaverei und Kolonialismus gelten als Hypothek bis heute, verbunden nicht selten mit Schuldgefühlen der nachgeborenen Generationen. Berühmte Romane wie „Onkel Toms Hütte“, erschienen 1852, oder „Kunta Kinte“, erschienen 1976, beide auch verfilmt und somit einem breiten Publikum zugänglich gemacht, schilderten eindrücklich das harte Schicksal der Negersklaven, wie man sie damals nannte. Tatsächlich war der Westen, nicht nur Amerika, sondern auch die westeuropäischen Seefahrernationen, rund 400 Jahre in die Sklaverei involviert.

Ein kurzer Blick in die Mensch­heitsgeschichte zeigt, dass es allerdings in allen Kulturen rund um den Erdball und zu allen Zeiten die Sklaverei als eine selbstverständliche Institution gab. So gut wie nie richtete man aber bis heute das Augenmerk auf das schlimmste Sklavensystem, das es in der Historie gegeben hat und das seit 1.300 Jahren bis heute existiert, nämlich im Islam und in islamischen Ländern. Erst seit kurzem schaut man hier genauer hin. Die meisten schauen allerdings weiterhin lieber weg.

Die folgenden Aus­führungen sind keine systematische Auf­­ar­beitung der Skla­verei in islamischen Kultu­ren, sondern es sollen nur die für die Thematik wesentlichen Gesichts­punkte beleuchtet werden. Im Zuge des sich rasant ausbreitenden Islam, wo die Freiheiten der hart erkämpften Menschenrechte, die eine wesentliche Grundlage in der Bibel haben, aufs neue bedroht sind, ist dies sicher ein notwendiges Thema.

1. Sklaverei im Islam heute, das kaum beachtete Verbrechen des 20./21. Jahrhunderts

Es gibt in der Gegen­wart vielfältige Formen menschlicher Unfrei­heit, die einen sklaven­ähnlichen Charakter haben, die Übergänge zur echten Sklaverei sind dabei fließend. In Indien finden wir die Schuld­knechtschaft, wo Schuld­ner sich selber verpfänden, um mit einem Darlehen aus einer Notlage zu kommen, betroffen sind gut 20 Millionen Menschen. In Südostasien, aber auch in Westafrika, sind der Kinderverkauf und die Kinderarbeit verbreitet. Eine krasse Form der Unfreiheit stellt die Prostitution dar, wovon allein in Westeuropa bis zu 500.000 Frauen betroffen sind, die durch Menschenhändlerbanden meist aus Ost­europa mit falschen Versprechungen gelockt worden sind.1

So gut wie nichts hört man aber davon, dass die jahrtausendealte „klassische“ Form der Sklaverei auch heute noch existiert, etwa in Mauretanien und im Sudan, sowie in anderen Ländern mit islamischer Leitkultur. In Mauretanien können Kinder wie Sklaven verkauft werden und sind beliebt als Geschenk bei Hochzeiten, obwohl die Sklaverei mehrfach offiziell abgeschafft wurde, zuletzt im Jahre 2007. Im Sudan hat die islamische Regierung in Khartum bis vor wenigen Jahren einen jahrzehntelangen Dschihad (heiligen Krieg) gegen die christlich-animistische Bevölkerung des südlichen Landesteils geführt. Bis 2005 wurden die Dörfer der christlichen Dinka in immer neuen Razzien von Reitern überfallen, die Einwohner teils ermordet, teils als Sklaven in den Norden verschleppt. Erst 2011 stabilisierte sich die Lage, weil am 9. Juli der neue, auch von der UNO anerkannte Staat Südsudan ausgerufen wurde. Nach einem Referendum hatte er sich vom Norden abgespalten. Dafür konzentriert sich die sudanesische Regierung auf die westliche Provinz Darfur, wo auch Razzien gegen die ortsansässige Bevölkerung stattfinden, obwohl hier fast ausschließlich Muslime wohnen, allerdings Schwarzafrikaner, die gegenüber den hellhäutigeren Arabern als minderwertig gelten.

Christliche Hilfsorganisationen haben bisher über 80.000 aus dem Süden in den Nordsudan Verschleppte und als Sklaven Gehaltene aus ihrer Gefangenschaft mit Spendengeldern freigekauft. Die vorläufig letzte Aktion fand statt im Dezember 2011, im Grenzgebiet zwischen dem Nord- und Südsudan. Ein zusammenfassender Bericht:

Auf südsudanesischer Seite der Grenze unter einem großen Feigenbaum auf einer Lichtung im Busch sitzen mehrere Mitarbeiter von CSI (Christian Solidarity International), einer christlichen Men­schen­­rechts­organisation mit Haupt­sitz in der Schweiz. Gunnar Wiebalck, Dr. John Eibner, Dr. Luka Deng und andere sind gekommen, um Sklaven auszulösen. Anwesend ist auch Mike Gerson, ein Journalist der Washington Post. Die Gruppe wartet auf Osman B., einen muslimischen Rückführer, der seit Jahren schon Sklaven aus dem Norden freikauft, sie teils einfach mitnimmt, teils auch Fluchten arrangiert, eine nicht ganz ungefährliche Tätigkeit.

Nach geraumer Zeit nähert sich schweigend und im Gänsemarsch eine Gruppe von etwa 200 Schwarzafrikanern, meist Frauen im mittleren Alter, auch jüngere, nur wenige Männer. An der Spitze des Zuges geht Osman B. mit drei weiteren Helfern. Sie heben sich von den übrigen durch ihre Galabija ab, ein helles, nachthemd-ähnlich langes Gewand mit langen Ärmeln. Ihr Gesicht ist hinter einem Turban verborgen. Sie werden später für jeden befreiten Sklaven rund 40 Euro in bar kassieren.

Dr. Luka Deng beginnt sofort die Personen mit Verdacht auf Malaria und andere Krankheiten auszusondern, untersucht Verletzte, einige mit den Spuren schwerer Mißhandlungen und verteilt Medikamente. Über Stunden wird er in seiner Freiluftpraxis zu tun haben. Die übrigen CSI-Mitarbeiter erklären mit Hilfe lokaler Übersetzer den Freigekommenen ihre neue Lage und nehmen akribisch die Personendaten der ehemaligen Sklaven sowie ihren Lebenslauf auf. Von jedem wird ein Porträtfoto gemacht, alles sauber in eine Kartei eingeordnet. Nach und nach haben sich aus der Umgebung Familienmitglieder der einstigen Sklaven eingefunden, um ihre Angehörigen abzuholen. Schwierig sind die Fälle, wo niemand abgeholt wird.

Unter den Befreiten ist die 18-jährige Atak Deng Bak. Sie trägt ihr einjähriges Kind auf dem Arm. Bereitwillig erzählt sie dem Journalisten ihr Schicksal. „Ich stamme aus Wathok“, sagt sie. „Wir haben ganz normal gelebt, wir hatten auch genug zu essen. Jeden Sonntag ging ich mit meinen Eltern und Geschwistern in unsere kleine Kirche.“ Dann berichtet sie über den schrecklichen Tag, an dem sie gefangengenommen wurde. „Vor unserem Dorf waren die Janjaweed2 aufgetaucht, erst war einer da, dann zwei, immer mehr, alle bewaffnet. Die Leute schrien: ‚Lauft, rettet euch, sie kommen!’. Schüsse waren zu hören.“ Atak schildert, wie einzelne Leute niedergeschossen wurden, dass alle in Panik durcheinanderliefen und sich zu retten suchten.

„Einer der Reiter ergriff mich, fesselte mich mit einem Seil an sein Pferd und schleifte mich hinter sich her. Hier sind noch die Narben an meinen Knien.“

Mohammed Ibrahim hieß ihr neuer Herr. Als es dunkel wurde, band er seine Gefangene an einen Baum. Später in der Nacht stieß er sie ein Stück weit weg und verging sich an ihr, obwohl sie noch ein Kind war.

Für Atak folgten Jahre harter Arbeit im Haushalt, Jahre der Erniedrigung und Demütigung und immer wieder Vergewaltigungen, von Mohammed, aber auch von anderen Männern, darunter Jugendliche. Für Mohammed und seine Familie war sie nur die schmutzige, dumme Sklavin, Schläge gab es reichlich. Irgendwann wurde sie schwanger. Bald nach der Geburt des Kindes wurde sie von Osman B., dem Sklavenrückführer, freigekauft. Möglich war das nur, weil ihre Herrin sie nicht mehr im Haus sehen wollte.

Atak bekommt wie alle Rückgeführten einen sog. Überlebenssack mit der nötigsten Ausstattung für die erste Zeit in Freiheit. Sie hofft, ihre Familie wiederzufinden, falls diese noch am Leben ist. Zum Abschied sagt sie:

„Ich danke Gott, dass er mir geholfen hat, aus der Gewalt von Mohammed loszukommen. In meinem Herzen bin ich Jesus treu geblieben. Sprechen durfte ich aber mit niemandem darüber. Das ‚Vater unser’ kann ich auch noch.“

Es sind nicht nur die äußeren Umstände der Unfreiheit, Rechtlosigkeit, Demütigungen und Misshandlungen, die die Sklaverei zu einem traumatischen Erleben machen. Dazu der Althistoriker Egon Flaig:

„Die Versklavten verlieren ihr Heim und die vertraute Umgebung, sie werden herausgerissen aus ihrer genealogischen Verankerung, denn sie verlieren die Gräber ihrer Vorfahren und die Erinnerung an dieselben. Sie verlieren ihre Eltern, ihre Kinder, ihre Ehepartner, ihre Verwandten überhaupt … Sie verlieren ihre Traditionen und ihre Bräuche, weil man solche nur gemeinsam haben kann … Während der langen Märsche oder Transporte verlieren Versklavte jegliche Hoffnung, jemals wieder in die Heimat zu gelangen; die Erfahrung, inmitten einer Masse von Mitsklaven wie eine Viehherde getrieben zu werden, traumatisiert sie dauerhaft. Der Wille der Deportierten ist bereits weitgehend gebrochen, bis sie dort ankommen, wo sie verkauft und verwandt werden. Sie verlieren ihre Sprache, denn ihre Herren befehlen ihnen in einer fremden Sprache. … Je weniger sie die Befehle verstehen, desto schneller werden sie mißhandelt. … Sie verlieren ihre Religion, denn sie können den Kult nicht alleine ausüben.“ (S. 19)

Unter derlei Bedingungen ist es ein Wunder Gottes, dass Atak sagen kann, in ihrem Herzen Jesus treu geblieben zu sein und auch das „Vater unser“ noch kenne. Die frühkindliche Sozialisation, in diesem Fall die Heranführung an den christlichen Glauben, war ihr bestimmt eine große Hilfe und sicher auch die Gebete von Christen, die sie kannten. Das Geschick, zwangsislamisiert zu werden, blieb Atak erspart.

2. Dreizehn Jahrhunderte Sklaverei unter dem Halbmond

Zunächst ein Blick in die Geschichte: In überaus schnellen Eroberungszügen breitete sich der Islam nach dem Tod des „Propheten“ Mohammed im Jahre 632 n.Chr. aus. In der neueren Orientalistik gibt es ernstzunehmende Stimmen, die behaupten, dass es eine historische Person Mohammed, der als „Prophet“ auf der arabischen Halbinsel aufgetreten ist und eine neue Religion begründet hat, gar nicht gab. Denn sein Name taucht weder im Koran auf noch berichten zeitgenössische Quellen der Byzantiner und der Perser über ihn und seine neue Bewegung. Derlei historische Forschungen beeindrucken islamische Intellektuelle und Rechtsgelehrte jedoch nicht, sie kommen ja von den „Ungläubigen“. Für Muslime hat Mohammed selbstverständlich gelebt. Es sieht so aus, dass sich die neue Religion des Islam im 7. nachchristlichen Jahrhundert aus einem häretischen Zweig des arabischen Christentums heraus entwickelt und eine rasche Ausbreitung erfahren hat. Von Anfang an war der Islam eine Eroberungs­ideologie mit einer Verpflichtung zum Dschihad (heiliger Krieg) gegen Ungläubige, d.h. gegen alle Nicht-Muslime.

Offenbar wurde der neue Glaube zunächst rasch von kriegerischen Beduinenstämmen übernommen und später von mächtigen Herrschern, die damit ihre Unterwerfungsambitionen und ihre Raubgelüste befriedigen und legitimieren konnten.

Wie auch immer die nicht geklärten Anfänge des Islam waren, Tatsache ist jedoch, dass sich diese Dschihad-Ideologie in historisch gesehen kurzer Zeit ein riesiges Gebiet unterwarf und dabei sofort ein Ausbeutungs- und Sklavensystem schuf. Die Sklaverei war bzw. ist ein wesentliches Element für das Fortbestehen des Islam.

Die erste Expansionswelle fällt in das 7./8. Jahrhundert und umfasst die arabische Halbinsel, den Nahen und Mittleren Osten, Mittelasien mit Persien, bis Indien und ganz Nordafrika. Im Jahre 711 n.Chr. überschritten islamische Heere die Meeresenge von Gibraltar, womit der erste Angriff auf Europa erfolgte. Erst 732 n.Chr. wurde dieser Sturmlauf bei Tours und Poitiers südlich von Paris gestoppt. Spanien aber blieb für 700 Jahre islamisch.

Die zweite Welle vom 11. bis 17. Jahrhundert überrollte Teile Westafrikas und Indiens, die heutige Türkei, alle Balkanländer in Südosteuropa. 1529 und 1683 standen türkisch-islamische Heere vor Wien. In einem zweiten Angriff sollte Europa vom Südosten her für den Islam erobert werden, was aber fehlschlug.

Alle Eroberungen, sowohl in der ersten wie in der zweiten Welle, gingen einher mit schlimmsten Massakern, gewaltigen Plünderungen, massenhaften Versklavungen, kurz, mit einer Spur von Blut und Leid gigantischen Ausmaßes. Die Mehrzahl der unterworfenen Länder war christlich, in Persien und im zentralasiatischen Raum war der Zoroastrismus verbreitet, in Indien der Hinduismus. Die sakralen Stätten, Kirchen und Tempel, wurden zerstört, in Viehställe umgewandelt oder in Moscheen umfunktioniert.

Die dritte Welle begann etwa in der Mitte des 20. Jahrhunderts mit dem Ende des europäischen Kolonialzeitalters. Sie dauert bis in die Gegenwart und absehbare Zukunft an. Betroffen sind im wesentlichen West- und Mitteleuropa, aber auch Afrika, wo die Christenverfolgungen dramatisch zu werden beginnen.

In Europa erfolgt derzeit keine kriegerische Expansion, abgesehen von der Besetzung Nord-Zyperns 1974 durch die Türkei, sondern sie geschieht einerseits durch Masseneinwanderung von Muslimen, was den Charakter einer Völkerwanderung hat, andererseits durch einen hohen Geburtenüberschuss bei gleichzeitiger Schrumpfung der europäischen Völker. Dadurch vollzieht sich eine allmähliche Islamisierung, so dass in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts West- und Mitteleuropa, auch Deutschland, dem Islam zum Opfer gefallen sein werden, unter der Voraussetzung, dass diese Entwicklung wie bisher weiterläuft. Dies geschieht mit Unterstützung der europäischen Politiker, auch der Kirchen, jedoch gegen den Willen ihrer Völker.

Das Motiv für die islamische Expansion stammt, wie gesagt, aus der Verpflichtung zum Dschihad. Dieser wird sowohl als kriegerische, gewaltsame militärische Unternehmung verstanden, wie auch als nicht-kriegerische Bemühung, den Glauben an Allah allmählich auszubreiten, etwa durch den Bau von Moscheen, durch Einführung des Islamunterrichts, durch Versuche, die Scharia schrittweise in Ghettobezirken einzuführen usw., kurzum alles zu tun, um den Einfluss des Islam und die islamische Lebensweise in den aufnehmenden Ländern des Westens zu verstärken. Wie noch zu zeigen sein wird, haben wir es im Islam mit einer Eroberungs-, Unterwerfungs- und Raubideologie zu tun, die durch den Glauben an Allah ihre religiöse Legiti­mierung erhält. Dabei muss man selbstverständlich zwischen dem Moslem als Mensch und der Ideologie des Islam unterscheiden. Bis heute hält sich dagegen hartnäckig der Mythos, der Islam sei tolerant und eine Religion des Friedens.

Die islamischen Eroberungen der ersten und zweiten Welle erbrachten weitaus größere Sklavenmengen als das antike Imperium Romanum zusammengetrieben oder später die europäischen Sklavenhändler nach Amerika verschleppt haben. Besonders an den Rändern des islamischen Herrschaftsgebietes wurden über die Jahrhunderte mit schwankender Intensität Sklaven erbeutet. Im Osten traf es Indien. Als die heutige pakistanische Provinz Sindh 712 n.Chr. erobert wurde, fielen allein 60.000 Versklavte an. Die Raubzüge intensivierten sich, als sich im 11. Jahrhundert afghanische Reiterheere in Nordindien festsetzten. Die Sultane führten lange Zeit auch in Mittelindien, ja praktisch auf dem ganzen indischen Subkontinent, zeitweise jährliche Kriegszüge durch, um große Sklavenmengen zusammenzutreiben. Die Deportationen der gefangenen Inder in den innerislamisch-arabischen Bereich liefen zu einem großen Teil über den Hindukusch, was übersetzt „Tod der Hindus“ bedeutet. Die Zahl der Opfer soll sich im zweistelligen Millionenbereich bewegen, was aber noch genauer zu klären ist.

Im westlichen Vorfeld des islamischen Machtbereichs lagen die europäischen Mittelmeerländer. Auch hier erbeutete man jede Menge Sklaven. Allein als Spanien unterworfen wurde, trieb man 150.000 Gefangene zusammen. Etwa von 1500 an bis Ende des 18. Jahrhunderts waren die Mittelmeerküsten von Frankreich und Italien Ziel der islamischen Sklaven- und Beutejäger. An den Küsten verschwanden Bauern von den Feldern, Fischer wurden auf See entführt, Dörfer und Städte in Küstennähe brutal zerstört. Die „brauchbaren“ Gefangenen trieb man auf die Sklavenschiffe. Im Jahre 1627 fielen sogar 400 Isländer den Räubern in die Hände. Die Piraterie blühte.

Algier, Tunis und Tripolis waren große Auffangstädte und bedeutende Metropolen für den Menschenraub und -handel. Seit wenigen Jahren erst liegen nach gründlicher Sichtung der Quellen brauchbare Opferzahlen vor: Allein zwischen 1530 und 1780 landeten 1 bis zu 1,5 Millionen weiße christliche Sklaven auf den Sklavenmärkten Nordafrikas. Auf dem Balkan in Südosteuropa wurden von den Türken seit etwa 1360 in unregelmäßigen Abständen regionenweise bis zu einem Fünftel aller christlichen Jungen versklavt. Dies war eine Besonderheit des Menschenraubes, Knabenlese genannt, türkisch Devshirme. Die Geraubten wurden durch Gehirnwäsche zwangsislamisiert, und durch harten Drill formte man aus ihnen die berüchtigten Janitscharen, eine ihren osmanischen Herrschern treu ergebene Elitetruppe, die man vorzüglich gegen die christlichen Ungläubigen einsetzte. Da das osmanische Reich pausenlos Dschihads führte und man diese Krieger ohne Rücksicht auf Verluste einsetzte, errechnete man einen Nachschub von mindestens 350.000 Christenjungen pro Jahrhundert. In den vier Jahrhunderten osmanischer Herrschaft auf dem Balkan ging ihre Zahl demnach weit in die Millionen.

Besonders hart traf es Afrika, es wurde zum größten „Sklavenliefe­ran­ten“ der Welt­geschichte. Über 13 Jahrhunderte drangen die Menschenräuber immer tiefer in den Kontinent ein. Wie in Indien war das Pferd das unverzichtbare Fortbewegungsmittel. Von einer afrikanischen Solidarität gegen die Versklavungen kann keine Rede sein, im Gegenteil, im Laufe der Zeit unterjochten einzelne afrikanische Stämme andere Stämme. Wie in den anderen Raubgebieten kamen auf jeden erbeuteten Sklaven etwa drei Menschen, die beim Niederbrennen der Dörfer und den unbarmherzigen Todesmärschen bzw. Schiffsdeportationen ihr Leben verloren.

Feste Karawanenrouten führten durch die Sahara nach Nordafrika. Von den zahlreichen Sklaven­städten an der afrikanischen Ostküste gingen die Schiffs­transporte nach Norden Richtung Rotes Meer und Persischer Golf, von da weiter in die arabisch-islamischen Länder. Andere Transportrouten liefen über den Indischen Ozean nach Indien und weiter bis nach China. Das Transportmittel war die arabische Dhau, ein Segelschiff, beträchtlich kleiner als die späteren europäischen Schiffe, daher musste man die Menschenfracht eng einpferchen, um auf angemessene „Stückzahlen“ zu kommen. Die Todesrate lag entsprechend hoch. Seit dem 7. Jahrhundert war der Indische Ozean ganz in islamischer Hand, nur Muslime durften hier Handel treiben. Daressalam („Haus des Friedens“) und die Inseln Sansibar und Pemba waren berühmt-berüchtigte Umschlagplätze. Neueste seriöse Untersuchungen gehen von mindestens 17 Millionen versklavten Afrikanern aus, eine exorbitant hohe Zahl, dazu kommen die Toten bei der Gefangennahme und Deportation. Höhepunkt der Verschleppungen war das 19. Jahrhundert.

Seit etwa 1520 begannen die Portugiesen an der afrikanischen West­küste Sklaven aufzukaufen und nach Mittel- und Südamerika zu schaffen, wo sie auf Plantagen anstelle der einheimischen Indianer eingesetzt wurden. Ausschließlich Muslime waren die Lieferanten. 1640 stiegen die Holländer in den Handel ein, 1660 folgten Engländer und Franzosen. Die Europäer deportierten rund 9 Millionen über den Atlantik. Erschütternd ist, dass Afrika bis heute unter der Sklaverei leidet, wie das Beispiel der Atak Deng Bak zeigt.

Zusammengefasst existierten vier Lieferzonen, aus denen sich die islamische Welt über 1.300 Jahren mit Sklaven versorgte:

  • Der Südrand Europas und das damalige byzantinische Anatolien (heute Türkei)
  • Der mehrere tausend Kilometer lange Gürtel entlang der Graslandsteppe vom slawischen Ostmitteleuropa über Russland bis nach Zentralasien
  • Indien
  • Schwarzafrika

Angesichts der Opferzahlen muss man in diesen vier Gebieten von vier Genoziden sprechen, eine lange verschwiegene historische Tatsache. Ein ehrendes Andenken der Opfer steht insbesondere in der islamischen Welt bislang aus, doch Reue ist nicht zu erkennen, schließlich hat Allah die Sklaverei sanktioniert.

3. Die Verwendung der Sklaven

Eingesetzt wurden die Sklaven überall im wirtschaftlichen Bereich, auf riesigen Latifundien, landwirtschaftlichen Großgütern, in Salz- und Kupferminen in der Sahara und in den großen Zuckerplantagen im Süden des heutigen Irak. Bauprojekte jeder Art waren ohne Sklaven nicht durchzuführen. Sklaven waren in allen Handwerken beschäftigt. Natürlich fanden sie Verwendung in den Palästen der Herrscher wie in den Haushalten normaler Muslime, die im allgemeinen körperliche Arbeit gering schätzten und scheuten. Frauen „gebrauchte“ man in Harems, wobei Jungfrauen besonders begehrt waren und demzufolge für die Händler gute Preise erzielten.

Auch das Militärwesen war ohne Sklaven nicht aufrechtzuerhalten. Schon im 9. Jahrhundert stellte der Kalif Al-Mu’tasim (833 – 843) eine stehende Armee von 100.000 Militärsklaven auf, die weißen Sklaven nannte man Mamluken. Für die nicht enden wollenden Dschihads gegen die Ungläubigen waren die Militärsklaven unverzichtbar, Sklaven mussten also für neuen Sklavennachschub sorgen. Im 10. Jahrhundert stellten die Slawen in Andalusien (Spanien) das größte Kontingent der Militärsklaven, byzantinische Christen das zweitgrößte. Über Andalusien hält sich zählebig bis heute die Meinung, die islamische Herrschaft sei tolerant gewesen, was aber durch die Fakten nicht zu belegen ist. Ab dem 11. Jahrhundert begann ein starker Zustrom aus Schwarzafrika.

Weil die Militär­sklaven ethnisch völlig durchmischt wurden, brauchten die Herrscher kaum Aufstände, Rebellionen oder Meutereien befürchten, da durch die kulturellen Unterschiede kaum eine homogene Gruppenbildung zustande kam, die nötig gewesen wäre, um gemeinsame Aktionen durchzuführen. Dennoch kam es bisweilen vor, dass Mamluken Herrscher absetzten oder gar selber die Macht ergriffen oder dass in osmanischer Zeit die Janitscharen rebellierten, dies waren aber eher Ausnahmen. Im Wesentlichen waren die Militärsklaven sehr loyal und völlig verfügbare Werkzeuge in der Hand ihrer Herren. Die versklavten Soldaten setzte man auch, wenn es sein musste, gegen die eigenen muslimischen Untertanen ein. Sie gingen besonders hart und rücksichtslos vor, da sie ja keine Landsleute und keine Familienangehörigen bekämpften, auf die sie vielleicht Rücksicht genommen hätten.

Sklaven konnten sogar bis in höchste Staatsämter aufsteigen, blieben aber Sklaven. Kalifen und Sultane bedienten sich dabei der Eunuchen, die zwar sehr teuer waren, da zwischen 70% bis 90% der Unglücklichen die Kastration nicht überlebten. Da sie keine Nachfahren haben konnten, war es ihnen verwehrt, eine erbliche Aristokratie zu begründen, die dem Herrscher hätte gefährlich werden können.

Eunuchen übernahmen wichtige administrative Aufgaben, konnten zu Palast­chefs aufsteigen und damit den Zugang der Untertanen zum Herrscher kontrollieren, was ihnen Einfluss und Geschenke sicherte. Manchmal befehligten Eunuchen auch Truppen. In aller Regel kauften sie sich selber Sklaven. Als in zunehmendem Maße Schwarzafrikaner versklavt wurden, ging man mehr und mehr dazu über, möglichst viele Männer zu kastrieren, obwohl diese gar nicht für Verwaltungsaufgaben vorgesehen waren. Die Folge der massenhaften Kastrationen ist, dass heute in den arabischen muslimischen Ländern nur wenige schwarzhäutige Einwohner zu finden sind, im Gegensatz zu den schwarzen Sklaven in der Neuen Welt, die Familien begründen konnten, und wo heute starke schwarze Minderheiten existieren.

Das islamische Staatswesen ist bis in das 19./20. Jahrhundert hinein ohne Sklaverei nicht denkbar. Es basiert auf dem Gedanken der Theokratie. Allah als oberster Gesetzgeber hat die Scharia, das islamische Gottesgesetz, erlassen. Ein Kalif als Nachfolger des „Propheten“ führt die Umma, das Volk. Eine Schicht von islamischen Rechtsgelehrten systematisiert die Scharia und erlässt ständig neue Fatwas (Rechtsgutachten, Pluralform eigentlich Fatawa), wie sich der Gläubige im Alltag zu verhalten hat. Die Imame vor Ort leiten die Muslime an. Wirtschaft, Militärwesen und Verwaltung des Staates werden durch eine Unmenge von Sklaven aufrechterhalten. Ein so verfasster Staat ist stets auf „Nachschub“ angewiesen. Geradezu zynisch mutet angesichts der blutigen Geschichte und der menschenverachtenden Unterdrückung an, dass Allah im Koran erklärt:

„Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen erstand. Ihr wisst, was rechtens ist und verbietet das Unrechte.“ (Sure 3,110)

Die Sklaverei ist eine göttliche Ordnung (Sure 16,71) und damit Teil des islamischen Staates.

4. Rechtliche Aspekte der islamischen Sklaverei

Im innerislamischen Bereich, da, wo sich die Scharia durchgesetzt hatte, galten ziemlich einheitliche rechtliche Sklavenbestimmungen. Schon in 9. und 10. Jahrhundert hatten die Rechtsgelehrten basierend auf dem Koran, den Hadithen (Überlieferungen) und der Biographie Mohammeds ein Sklavenrecht ausgearbeitet, das nur in Einzelbestimmungen von Rechtsschule zu Rechtsschule differierte. Man unterscheidet fünf solcher Schulen, die jeweils bestimmte Regionen geprägt haben: Hanifiten (Türkei, Zentralasien, Pakistan, Indien), Malikiten (Nord-, West- und Zentralafrika), Schafiiten (Ägypten, Ostafrika, Iran, Indonesien), Hanbaliten (arabische Halbinsel) und Schiiten (Iran, Irak). In Randgebieten wie Indonesien, wo die Scharia nicht so prägend war, war auch die rechtliche Stellung der Sklaven vielfältiger, allerdings nicht besser. Im Folgenden seien einige wesentliche rechtliche Bestimmungen genannt.

Nach Meinung der islamischen Rechtsgelehrten ist der natürliche Zustand des Menschen die Freiheit, die allerdings in vollem Umfange nur der freie muslimische Mann besitzt. Sklaven galten als sozial tot. Wer im Dschi­had als Ungläubiger in Gefangenschaft geriet, war automatisch zu versklaven. Dies war allgemein anerkannter Rechts­grundsatz. Der Führer der islamischen Gemeinde hatte zu entscheiden, ob die gefangenen Männer getötet, gegen ein Lösegeld freigelassen, gegen muslimische Sklaven ausgetauscht oder eben versklavt wurden.

Sklaven konnten nicht als Zeugen vor Gericht auftreten, konnten auch ihre Herren nicht wegen körperlicher Mißhandlungen anklagen. Einen Sklaven zu töten, galt als Sachbeschädigung, sofern es ein fremder war. Den eigenen Sklaven zu töten, war zwar gesetzeswidrig, aber gerichtlich kaum zu verfolgen, da besonders im häuslichen Bereich schwer nachweisbar. Es lag ohnehin nicht im Interesse der Gerichte.

Sklaven durften mit Brandmalen oder Tätowierungen im Gesicht als Besitz gekennzeichnet werden. Entflohene und wieder Eingefangene wurden zur Strafe verstümmelt, wenn es sich um Muslime handelte, nichtmuslimische Sklaven wurden mit besonderer Grausamkeit hingerichtet, durch Kreuzigung, Pfählung, Verbrennen auf dem Scheiterhaufen, im türkischen Bereich wurden sie gehäutet.

Die einzige Pflicht des Besitzers gegenüber seinen Sklaven bestand darin, sie zu versorgen, sie sollten ja auch arbeitsfähig bleiben. Geschah dies nicht, konnte der Herr vom Kadi (Richter) verurteilt werden, sie in den Besitz eines anderen Herren zu geben.

Ein Sklave konnte mit seinem Halter, falls dieser einwilligte, einen Vertrag vereinbaren, wonach er sich freikaufen konnte. Er war dann Mukatib, ein Sklave mit Vertrag, und wenn er den Freikauf tatsächlich zu finanzieren in der Lage war, durfte er nach der Freilassung nicht mehr verkauft werden. Freigelassen werden konnten allerdings nur muslimische Sklaven.

Die Freilassung war auch möglich als Sühne für Totschlag, Eidbruch oder Verletzung des Ramadan-Fastens. D.h., wenn der Sklavenhalter sich dieser Vergehen schuldig machte, konnten Sklaven das Glück haben, frei zu kommen, da ihr Herr auf diese Weise eine Sühne leistete.

Sklavinnen, die ihrem Herrn ein Kind zur Welt brachten, das er als eigenes anerkannte, durften auch nicht mehr verkauft werden, und nach dem Tod des Besitzers waren sie frei.

Schwarzafrikaner befanden sich, auch wenn es Muslime waren, nach allgemeiner Rechtslage im sogenannten suspendierten Sklavenzustand. Dies bedeutete, auch wenn sie noch in Freiheit waren, konnten sie jederzeit versklavt werden, wenn man es für nötig oder angebracht erachtete, da sie nicht den rechtlichen Vollstatus eines freien Moslems hatten.

Ihre rechtlich mindere Stellung begründete man mit dem Klima Afrikas. Der berühmte arabische Philosoph und Mediziner Ibn Sina, in Europa als Avicenna bekannt (gest. 1037), legte in Anlehnung an den altgriechischen Philosophen und Naturwissenschaftler Aristoteles (384 – 322 v.Chr.) fest, die Ursache für die schwarze Hautfarbe der Afrikaner liege im extrem heißen Klima Afrikas. Diese klimatisch bedingte Hautfarbe sei gerade das von Natur gegebene Kennzeichen für geborene Sklaven. Schwarze seien auch intellektuell minderwertig. Ähnlich der große Gelehrte Ibn Khaldun, 1406 in Kairo gestorben, für ihn waren die schwarzen Völker deswegen die geborenen Sklaven, weil sie wenig Menschliches hätten, dafür aber stummen Tieren ähnelten. Kurz: Sie sind Untermenschen.

Gut 500 Jahre später erst gelangte dieser klimatisch und, wie man damals meinte, „wissenschaftlich“ begründete Hautfarbenrassismus zu den Europäern. Die Menschenverachtung der Schwarzafrikaner hat eindeutig im Islam ihren Ursprung, sie gelangte zunächst zu den Portugiesen, die als erste in den Sklavenhandel eingestiegen waren, und sickerte dann weiter in Europa ein.

5. Die theologischen Grundlagen der islamischen Sklaverei

Die Sklaverei war keine islamische Erfindung, der aufkommende Islam fand sie vielmehr als selbstverständliche Einrichtung vor, ebenso wie 600 Jahre früher das sich ausbreitende Christentum auf die Sklaverei der römischen Antike getroffen war. Ein Großteil der frühen Christengemeinden bestand sogar aus Sklaven. Während aber das Christentum in einem langen Prozess, der über die Jahrhunderte von vielen Rückschlägen begleitet war, Impulse setzte, die Sklaverei allmählich zu überwinden, legitimierte ganz im Gegensatz dazu der Islam von Anfang an das Sklaventum als eine göttlich gesetzte Institution und schrieb sie fest.

Bis heute teilen die islamischen Rechtsgelehrten die Welt ein in das „Haus des Islam“ (dar al-islam) und das „Haus des Krieges“ (dar al-harb). Im „Haus des Islam“ herrscht schon die Scharia, das „Haus des Krieges“, also die nicht-islamischen Länder müssen bekämpft werden. Mit anderen Worten: Moslems dürfen den heiligen Krieg nicht aufgeben, er ist eine religiöse Pflicht, da er ein Gebot Allahs ist. Die beiden Formen des Dschihad sind bindend, die nicht-kriegerische Variante der allmählichen Islamisierung sowie die Anwendung von Gewalt und Terror. Für die kriegerische Variante finden sich 108 Kampfbefehle im Koran. Der türkischstämmige Autor Zafer Senocak, der seit 1990 in Berlin lebt, schreibt dazu:

„Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran.“

Der sogenannte islamische „Missions­befehl“ gibt die Ziel­vorgabe und formuliert eindeutig:

„Und bekämpft sie, bis die Verführung aufgehört hat, und der Glauben an Allah da ist.“ (Sure 2,193)

„Kämpft wider sie…. bis alles an Allah glaubt.“ (Sure 8,39, auch 48,28; 61,9)

Mit anderen Worten: Der heilige Krieg wird solange geführt, bis die ganze Welt der Scharia unterworfen ist, es nur noch das „Haus des Islam“ gibt. Ein Ausspruch Mohammeds, überliefert in einem Buhari-Hadith, lautet: „Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht.“

Dabei gewährt Allah den muslimischen Kämpfern das Recht, in den Städten und Dörfern der Ungläubigen im „Haus des Krieges“ Beute zu machen (Sure 59,7). Neun Koranverse regeln Gewinn und Verteilung der Beute (Sure 8,1; 5,41 u.a.). Aus den Kampfbefehlen und den Beuteversen haben die Rechtsgelehrten ein Kriegsrecht und Beuterecht zusammengestellt. Eine spezielle Abteilung des Beuterechts ist dann das Sklavenrecht. Dazu finden sich 25 Koranverse, die das Einfangen und die Behandlung der Sklaven festlegen (Sure 4,24; 16,71; 23,1.5.6.; 24,33; 33,50.52; 70,29ff u.a.). Der Sklave wird im Arabischen als „abd“ oder „raqaba“ oder „malmuk“ bezeichnet, im Koran oft aber auch umschrieben. Am häufigsten, nämlich 16-mal, kommt die Formulierung vor „… was deine rechte (Hand) besitzt“ (Sure 4,24; 16,71; 23,6; 33,50 u.a.). Diese diskriminierende Umschreibung bezeichnet die Sklaven nicht als Personen, sondern als Sache, als Besitz ihres Herrn, der über sie verfügen darf, wie er will (Sure 16,71), und den sie fürchten müssen (Sure 30,28).

Nach den Biographien Mohammeds von Ibn Ishaq und Ibn Hischam hat Mohammed ca. 60 Dschihads gegen die Ungläubigen geführt, gegen Juden, Christen und Polytheisten, davon 29 unter seinem eigenen Kommando. Dabei hat er reichlich Beute gemacht, darunter Sklaven und Sklavinnen. Im Jahre 627 n.Chr. löschte Mohammed den jüdischen Stamm der Banu Qureiza in Medina aus, weil er sich ihm nicht unterwerfen wollte. Mindestens 700 Männer wurden hingerichtet, die Frauen und Kinder schickte Mohammed in die Sklaverei. Von den 13 Frauen Mohammeds waren drei Frauen Kriegsbeute: Zainab, Djuwairiyya und Safiya. Die Sklavin Maria soll ein Geschenk des byzantinischen Statthalters von Ägypten gewesen sein. Durch Mohammed, der für Muslime das Lebensvorbild schlechthin ist (Sure 33,21), und durch die Gewalt- und Sklavenverse im Koran, der ja Allahs ewig gültiges Wort ist, ist das Kriegführen, Beute- und Sklavenmachen ausreichend legitimiert, hinzu kommen noch Hadithe.

Damit ist im Islam ein für allemal festgelegt, dass er keine Impulse wie das Christentum geben kann, die Sklaverei zu überwinden. Die Kairoer Erklärung der Islamischen Menschenrechte von 1991 ist demgemäß nur eine Mogelpackung, da alle hier genannten noblen und hehren Aussagen über Menschenrechte in den Artikeln 24 und 25 unter dem Vorbehalt der Scharia stehen, im Klartext: Die Scharia hebt alles auf, was sich an menschenrechtlichen und freiheitlichen Bestimmungen hier findet. Wenn die Zeit gekommen ist, lässt man die Maske fallen, bis dahin darf man die Ungläubigen täuschen, gemäß Allahs Gebot der Taqiya (Verschleierung). Bezeichnend ist zudem, dass sich keine Fatwa heute findet, die die Sklaverei verbietet, im Gegenteil, Sklaverei wird von islamischen Rechtsgelehrten per Fatwa befürwortet, wenn die Umstände das wieder zulassen. Dazu unten mehr.

6. Der Kampf gegen die Sklaverei

Aufstände gegen die Sklaverei gab es immer, z.B. in der Antike den berühmten Aufstand des Spartakus 73 – 71 v.Chr. gegen die römische Tyrannei, auch im islamischen Bereich gab es Sklavenaufstände. Da, wo diese eine Zeitlang erfolgreich waren, schafften die nunmehr freien Sklaven das Zwangssystem keineswegs ab, sondern nahmen ihrerseits Sklaven. Ihre Kultur gab keinen Gegenentwurf her und keine glaubensmäßigen ideellen Impulse. Die Abschaffung der Sklaverei und der bis heute andauernde Kampf dagegen verdankt die Welt der europäischen Kultur, und hier besonders dem christlichen Glauben. Es gab zwar auch Bestrebungen chinesischer Kaiser, die Sklaverei zu mildern, durchaus auch mit Erfolgen, aber eine weltweite Ächtung geschah dadurch nicht.

Von Anfang an war der christliche Glaube kein sozial-revolutionäres Programm, um ungerechte und barbarische politische Verhältnisse zu ändern, das betraf auch die Sklaverei. Im Alten Testament werden Sklaven sogar als normal vorausgesetzt, die allerdings nach sechs Dienstjahren mit Geschenken freizulassen sind, falls es Israeliten waren (5Mo 15,12ff). Schließlich wurde Israel auch aus der Sklaverei befreit. Und im Neuen Testament, das zur Zeit des sklavenhaltenden römischen Imperiums entstand, wird der Standpunkt vertreten, jeder, der zum Glauben an Jesus kommt, soll in der gesellschaftlichen Position bleiben, in der er ist, eben auch Sklaven (1Kor 7,17ff). Den entflohenen Sklaven Onesimus, nachdem er Christ geworden war, schickte Paulus zu seinem Herrn Philemon zurück, der auch Christ war. Im Philemon-Brief ermahnt Paulus ihn, seinen Sklaven wiederaufzunehmen, aber „nun nicht mehr als einen Sklaven, sondern als einen, der mehr ist als ein Sklave, ein geliebter Bruder.“ (Phim 16). Der Sklave soll nicht nur Mitglied der Gemeinde sein, sondern wird auch Mitglied der Familie. Das bedeutet, der Sklavenstatus soll von innen her verändert werden.

In einem nächtlichen Gespräch hatte Jesus dem Pharisäer Nikodemus gesagt, er müsse wiedergeboren werden, sich durch Wasser und Gottes Geist innerlich neu machen lassen (Joh 3,3-5). Paulus schreibt an anderer Stelle: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur.“ (2Kor 5,17) Die Haltung des Christentums zur Sklaverei war: Innerlich neu gewordene Menschen ergeben neue zwischenmenschliche Verhältnisse, nicht durch Menschen, sondern von Gott gewirkt, auch gegenüber Sklaven. Jesus sagte: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ (Mt 7,16)

Der entscheidende Impuls aber gegen die Sklaverei liegt im biblischen Menschenbild. Jeder ist Gottes Ebenbild (1. Mose 1,27). Gott, der Schöpfer, hat den Menschen nur wenig geringer gemacht als ER selbst ist, mit Ehre und Herrlichkeit hat Gott ihn gekrönt (Ps 8,5f), d.h. Gott hat ihn mit einer unvergleichlichen Würde unter allen Geschöpfen begabt. Als solcher hat der Mensch den Schöpfungsauftrag über die Erde bekommen (1Mo 1,28; 2,15), sozusagen als Gottes Mitarbeiter, als sein Gegenüber. Später hat Jesus uns Gott als „Vater“ und „Liebe“ offenbart, dessen „Kinder“ alle die sind, die im Glauben Jesus als ihren Herrn und Heiland angenommen haben. Ihnen hat er den Weg in die Ewigkeit wieder geöffnet (Joh.14,6), durch sein Leiden, Sterben und seine Auferstehung.

Derartige Glaubensaussagen sind dem Islam völlig fremd, ja entgegengesetzt, hier ist der Mensch Allahs Sklave (Sure 19,93), nicht sein Kind, Allah thront in unerreichbarer Ferne über ihm, ist weder Vater noch Liebe und schickt jeden, der an ihn glaubt, in die Hölle, nimmt vielleicht den einen oder anderen wieder heraus (Sure 19,70f). Eine Würde wie in der Bibel hat der Mensch nicht. Allah ist wie ein despotischer orientalischer Herrscher, der Mensch ist ihm bedingungslos ausgeliefert.

Aufgrund dieser biblischen Aussagen erhoben sich folgerichtig schon früh im christlichen Bereich Stimmen, die die Abschaffung der Sklaverei forderten, so der Bischof Gregor von Nyssa (+394). Für ihn war Sklaverei nicht zu vereinbaren mit der Gottebenbildlichkeit des Menschen, den Sklavenhalter hielt er für einen Rebell gegen Gottes Ordnung. Die Synode von Chalons (650) und die Synode von Koblenz (922) untersagten die Versklavung. Das erste Rechtsbuch der Weltgeschichte, das die Sklaverei (und Leibeigenschaft) für ungültig erklärte, war der „Sachsenspiegel“, 1235 von Eike von Repgow verfasst. Unfreiheit sei ein Unrecht, da der Mensch Gottes Ebenbild sei, er gehöre Gott und sonst niemandem. Im Jahre 1299 setzte der französische König Philipp der Schöne sämtliche Leibeigenen „vom so verhassten Joch der Sklaverei“ frei mit dem Hinweis „auf das Bild unseres Herrn“.

Dennoch dauerte es noch lange, bis sich diese Grundsätze im christlichen Bereich durchsetzten. Ab Be­ginn des 16. Jahr­hunderts begannen die Portu­giesen, wie gesagt, schwarze Sklaven aus Afrika nach Amerika zu transportieren, andere europäische Seefahrernationen folgten. Man kaufte die menschliche Ware an der afrikanischen Westküste, wohin sie durch afrikanische und muslimische Menschenjäger gebracht worden war. Gebraucht wurden die Gefangenen auf den Plantagen in der Neuen Welt. Über 400 Jahre dauerte dieser menschenverachtende Handel. Der Profit war hoch. Von Anfang an aber war die Sklavenverschleppung im christlichen Bereich von Diskussionen begleitet, die ihre Rechtmäßigkeit zur Disposition stellten. Der Bischof Las Casas bekämpfte in der Mitte des 16. Jahrhunderts die Versklavung der Indianer in Mittel- und Südamerika und empfahl statt ihrer zunächst, Schwarzafrikaner zu nehmen. Schließlich bekämpfte er jegliche Sklaverei.

Ab dem 17. Jahrhundert wurden die Bestrebungen des Abolitionismus (Antisklaverei-Bewegung) stärker. Es waren protestantische Minoritäten, die vor dem Staatskirchendruck nach Nordamerika ausgewandert waren und in den dortigen englischen Kolonien ihre stärksten Positionen hatten. 1665 verurteilte der Prediger R. Baxter öffentlich die Sklavenhändler und -halter als „Feinde der Menschheit“, der Quäker Edmundson erklärte 1676, christliche Freiheit und Sklaverei schlössen einander aus. 1688 drängte die Mennonitengemeinde in Germantown/Pensylvania, die Sklaverei zu ächten, und berief sich dabei auf die „Goldene Regel“ der Bergpredigt, wonach man jeden so behandeln soll, wie man selbst behandelt werden will (Mt 7,12). 1739 protestierte die evangelische Gemeinde in Darien/Georgia gegen die dortige Einführung der Sklaverei. Auch weitere Gemeinden erhoben Protest.

Es waren also evangelikale Christen, wie wir heute sagen, die ihre Bibel ernst nahmen und sich nicht scheuten, dies auch öffentlich zu vertreten. Die Philosophen der Aufklärung folgten erst später im Kampf gegen die Sklaverei. John Locke (1632-1704) und Charles Montesquieu (1689-1755) waren hier noch nicht eindeutig, erst die Schotten Francis Hutcheson und George Wallace nahmen klar gegen das Versklaven Stellung, später Rousseau und Diderot. Preußen verbot schon 1715 unter dem pietistisch geprägten „Soldatenkönig“ als erster europäischer Staat die Sklaverei und den Sklavenhandel, viel später Dänemark 1803, dann England. Der zur Erweckungsbewegung im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts gehörende William Wilberforce (1759-1833) war ein Anführer im Kampf gegen den englischen Sklaven­handel. Als Abgeordneter erreichte er nach jahrelang vergeblich gestellten Anträgen schließlich 1807 zunächst die völlige Unterdrückung des Sklavenhandels. Menschenhandel und Piraterie wurden gleichgestellt. 1833, drei Tage vor seinem Tod, wurde die Sklaverei im Parlament vollends verboten.

1776 hatten sich die nordamerikanischen Kolonien von England losgesagt, bereits 1777 schränkte der Bundesstaat Vermont die Sklaverei so ein, dass sie praktisch abgeschafft war. 1794 erließ das revolutionäre Frankreich ein Verbot, und auf dem Wiener Kongress von 1815, nach den napoleonischen Kriegen, erklärten acht europäische Staaten, den Sklavenhandel zu unterdrücken. 1816 legte die englische Marine die Sklavenhandelsmetropole Algier in Schutt und Asche. Schlagartig erloschen die letzten Reste der Sklaverei mit Weißen. Ab 1849/50 blockierten englische Kriegsschiffe die afrikanische Westküste und unterbanden nach und nach den transatlantischen Sklavenhandel. Über 1.200 Sklavenschiffe fing man ab, englische Kapitäne henkte man. 1863 proklamierte der amerikanische Präsident Abraham Lincoln die Befreiung aller Sklaven. Die Kriegsniederlage der sklavenhaltenden Südstaaten der USA im Jahre 1865 beseitigte die Sklaverei in Nordamerika endgültig. Brasilien schaffte sie erst 1888 ab.

Die muslimischen Menschenjäger wandten sich nun verstärkt Innerafrika zu. Erst als die europäischen Mächte ihre Kolonien in Afrika errichteten, hörte der Menschenraub und Menschenhandel weitgehend auf. Die Berliner Konferenz von 1884/85 steckte einerseits die Interessensphären der europäischen Mächte in Afrika ab, verbot andererseits aber auch jegliche Sklaverei. Die lief allerdings weiter in Gebieten, auf die die Europäer nur wenig Zugriff hatten. Der europäische Kolonialismus war gewiss nicht uneigennützig, und er hatte seine unübersehbaren Schatten- und Gewaltseiten, brachte aber die damals 1200-jährige Menschenjagd zum Erliegen. Der Irak hat 1924 die Sklaverei abgeschafft, Bahrein 1937, Kuwait 1949, Katar 1952, Jemen 1962, als letztes Land verbot 1963 Saudi-Arabien die Sklaverei, wo es bis in die 1930er Jahre öffentliche Sklavenmärkte gab.

7. Die Rückkehr der Sklaverei unter dem Halbmond

Ganz aufgehört hat die Versklavung aber nie, wie die Arbeit der CSI und das Geschick der Atak Deng Bak zeigen. Auch anderen Menschenrechtsorganisationen ist das bekannt und den westlichen Regierungen natürlich auch. Es wird sogar vermutet, dass heute im Bereich des Islam mehr Menschen versklavt sind, als zur Zeit des transatlantischen Menschenhandels nach Amerika gebracht wurden. Das moderne Sklaven­schiff ist ein Airbus oder eine Boeing. Es sind Männer und Frauen, die mit falschen Versprechungen oft nach Saudi-Arabien und andere arabisch-islamische Länder gelockt werden. Sie kommen aus Bangladesch, Indien, Sri Lanka, Pakistan, den Philippinen, Indonesien und vielen anderen Ländern und hoffen, als Hausangestellte oder gering qualifizierte Arbeiter ein Auskommen zu finden. Man nimmt ihnen die Pässe ab, zwingt sie zu niedrigen Arbeiten, sie werden bedroht, körperlich oder sexuell mißhandelt, bekommen keinen Lohn. Aus Saudi-Arabien sind Horror-Geschichten über Hausangestellte bekannt. Und der Westen schaut weg. Das Öl scheint wichtiger. Der Zusammenbruch Somalias 1990 hat den Sklavenhandel am Horn von Afrika stark wiederaufleben lassen und ebenso die Piraterie, alles wie in alten Zeiten, legitimiert durch die Scharia. Nur gegen die Piraten geht man (halbherzig) vor, die Schiffsladungen und Besatzungen sind zu wertvoll, die Sklaverei nimmt man hin.

Erhellend ist eine Fatwa aus dem Jahre 2001 über Sklavinnen:

„In unserer Zeit ist die Sklaverei fast verschwunden. Es gibt mittlerweile weder Sklaven noch Knechte. Das heißt jedoch nicht, dass die Vorschrift zur Versklavung ausgetilgt ist, falls die passenden Bedingungen dafür gegeben sind, z.B. im Fall eines Krieges zwischen Muslimen und Ungläubigen. Die Frauen derjenigen, die gegen Muslime kämpfen, gelten als Kriegsbeute für Muslime. Für diese Frauen gelten die Vorschriften der Sklavinnen und das ‚von Rechts wegen besitzen’, selbst wenn weltliche Gesetze dies verbieten würden.“3

Zur Erinnerung: Eine Fatwa ist eine Anweisung für rechtes muslimisches Handeln im Alltag. Der Islam hält also an der Sklaverei fest, religiöse Gründe dagegen hat er nicht. Daher sind positive Impulse für eine humane Entwicklung der Menschenrechte durch den Islam nicht zu erwarten.

8. Wie sieht die Zukunft aus?

Es wurde darauf hingewiesen, dass in der Gegenwart weltweit eine rasante Re-Islamisierung stattfindet, besonders in Europa und Afrika. Das Ziel des wiedererwachten Islam ist die Rückkehr in die angeblich goldene Zeit des Islam, also seine Anfangszeit. Im Zuge dieser Re-Islamisierung zeigt sich einmal eine blutig anwachsende Christenverfolgung. Der so euphorisch gefeierte arabische Frühling im Jahre 2011 droht für die Christen in den dortigen Ländern zu einem eiskalten arabischen Winter zu werden. Man fragt sich, wie Politiker und Medien die sog. Jasminrevolution oder Arabellion so falsch einschätzen konnten und glaubten, die Demokratie würde Einzug halten. Jetzt regieren die Muslimbrüder, die man hier immer noch als gemäßigt bezeichnet, verblendeter geht es nicht. Der kriegerische Dschihad nimmt wieder Fahrt auf, weltweit, wie auch die zahlreichen Terroranschläge im Namen Allahs zeigen, mehr als 18.300 seit dem 11. September 2001. Neben der Christenverfolgung steigt auch der islamische Judenhass, der wie der Christenhass und die Sklaverei fest im Islam verankert ist. Israel ist in hohem Maße bedroht. Anfang Februar 2012 forderte der Iran, alle Juden zu töten.

Die Menschenrechts-Charta von 1948 legt in Artikel 4 fest: „Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboten.“ Auch die islamischen Länder haben das unterschrieben. Es fragt sich allerdings, was die Unterschriften wert sind. Die Zweifel werden nicht geringer, wenn man feststellt, dass die OIC (Organisation der islamischen Kooperation), zu der 57 Islamstaaten gehören, bemüht ist, jegliche Islamkritik unter Strafe zu stellen, also das Menschenrecht der Meinungsfreiheit zu beschneiden. Dazu erklärte am 24.1.2012 Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland, in einer Fernsehsendung (Phoenix), Islamkritik erfülle den „Tatbestand rassistischer Gewalt.“ Nun ist der Islam sicherlich keine Rasse. Geschickt versucht man aber mit bestehenden demokratischen Gesetzen dem Islam weiter zur Macht zu verhelfen. Auch die nicht-kriegerische Variante des Dschihad verstärkt sich also. Das islamische „Missionsziel“ bleibt dabei unverändert. Da im Islam der europäische Faschismus mit seinem Judenhaß sehr verehrt wird und er auch von seinen Glaubensgrundlagen her starke Parallelen zu dieser Ideologie aufweist (Diskriminierung ganzer Menschengruppen usw.), ist mit dem Anwachsen islamischer Macht mit einer neuen Variante des Faschismus zu rechnen, die diesmal nicht braun, sondern grün ist, die Farbe des „Propheten“.

Werden wir uns im ehemals christlichen Abendland dem Gesetz Allahs unterwerfen, das die Unterdrückung und Verfolgung von Christen gestattet? Werden wir uns darauf einstellen müssen, dass auch die Sklaverei, sicherlich in einer modernen und Europa-gemäßen Variante, wieder aktuell werden könnte?

Oder werden wir uns wie einst mutige Christen auf unsere biblischen Glaubensgrundlagen zurückbesinnen, um Glaubenskräfte für eine Abwehr zu mobilisieren und um unsererseits den Muslimen das Evangelium von Jesus Christus zu bringen, nicht mit Gewalt, wie es in der Geschichte leider auch vorgekommen ist, sondern mit Wort und Tat, im Vertrauen auf Jesus, der gesagt hat:

„In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Joh. 16,33)?

Verwendete Literatur:

Die Bibel, revidierte Luther-Übersetzung, 1984

Koran, übersetzt von Max Henning, Reclam Nr. 4206, Stuttgart 1991

Egon Flaig, Weltgeschichte der Sklaverei, München 2009

Abd al-Masih, Wie ist das islamische Recht entstanden, 2001

Tidiane N’Diaye, Der verschleierte Völkermord, Hamburg 2010

www.csi-de.de/sudan_atak_blieb_gott_treu.php?nvd=586



  1. Auf „Die Rückkehr der Sklaverei“ macht auch Thomas Schirrmacher in seinem gleich­namigen Buch, das bei SCM Hänssler 2011 erschienen ist, aufmerksam. Gerade weil die Sklaverei als offiziell abgeschafft gilt, ist sie unsichtbar geworden. 

  2. Der Name bedeutet „Geister auf Pferden“, eine fanatische paramilitärische islamische Miliz. 

  3. Fatwa Nr.: 8747, Quelle: www.islaminstitut.de, Archiv 2011